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Dresdner FDP kritisiert Feuerwerks- und Grillverbot

Seit 2. August ist es bei hoher Waldbrandgefahr nicht mehr erlaubt, Feuerwerke in Dresden zu zünden und öffentliche Grillflächen zu nutzen. Die Dresdner FDP nennt das "Symbolpolitik".

Von Dominique Bielmeier & Sandro Rahrisch & Christoph Springer
 6 Min.
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Feuerwerke sind ab Dienstag in Dresden verboten, sollte die Waldbrandgefahr hoch sein.
Feuerwerke sind ab Dienstag in Dresden verboten, sollte die Waldbrandgefahr hoch sein. ©  René Meinig (Symbolfoto)

Dresden. Die Dresdner FDP-Fraktion kritisiert das erst seit Dienstag wegen der anhaltend hohen Waldbrandgefahr in Dresden geltende Feuerwerks- und Grillverbot in der Landeshauptstadt. In einer aktuellen Mitteilung der Fraktion sagt deren Vorsitzender Holger Zastrow, es sei schade zu sehen, dass sich auch die Stadt Dresden zu "Symbolpolitik" verleiten lasse. "Wir bedauern, dass die Stadtverwaltung sich vom allgemeinen Alarmismus anstecken lassen hat und Verbote ohne sachliche und fachliche Begründung verhängt", wird Zastrow zitiert.

Weder würden das Grillen auf einem öffentlichen Grillplatz an der Elbe noch ein Feuerwerk im Stadtzentrum einen Waldbrand in der Landeshauptstadt auslösen noch habe das irgendetwas mit 50 Kilometer entfernten Waldbränden zu tun. "Offenbar geht es wieder einmal einzig und allein darum, ein Zeichen zu setzen", so Zastrow weiter. Es sei keine gute Entwicklung, wenn jetzt auch in Dresden symbolpolitische Entscheidungen über Fakten und tatsächliche Gefährdungslagen gesetzt würden.

Auch in Dresden selbst war es in den vergangenen Wochen aufgrund der anhaltenden Trockenheit zu Bränden gekommen, am vergangenen Donnerstag einer Wiese in Übigau, schon Ende Juni gab es außerdem drei Waldbrände im Dresdner Norden. Die Feuer in der Heide sind damals durch Funkenflug eines Güterzuges ausgelöst worden, die Ursache für den Wiesenbrand ist noch nicht bekannt.

Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten zum Feuerwerks- und Grillverbot in Dresden:

Was wird verboten und warum?

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