merken
PLUS Dresden

US Car Convention wird Dresdens erstes Großevent

Nach der kurzfristigen Genehmigung bleiben den Veranstaltern nur wenige Tage, bis die Autos in die Rinne im Ostragehege rollen. Der Neustart soll auch Symbol sein.

"Die Szene lechzt danach": Matteo Böhme (l.) und Mathias Lindner dürfen dieses Jahr wieder die US Car Convention auf die Beine stellen.
"Die Szene lechzt danach": Matteo Böhme (l.) und Mathias Lindner dürfen dieses Jahr wieder die US Car Convention auf die Beine stellen. © René Meinig

Dresden. Ein Jahr lang mussten sich die Fans in Geduld üben, doch in diesem Sommer werden in Dresden wieder die Motoren der US-Boliden dröhnen. Gerade noch rechtzeitig ist die Inzidenz in der Stadt so weit gesunken, dass die erste echte Großveranstaltung seit Beginn dieses Lockdowns im November nun möglich wird.

Die US Car Convention in der Rinne im Ostragehege vom 9. bis 11. Juli kann stattfinden - zur positiven Überraschung der Veranstalter, denen nun nur wenige Tage bleiben, um ihr zehnjähriges Jubiläum auf die Beine zu stellen.

Anzeige
Erfrischung für jeden Geschmack
Erfrischung für jeden Geschmack

Mit Armaturen der Firma Quooker fließt das Wasser auf Wunsch heiß, kalt, mit Sprudel oder ohne. Im Küchenzentrum Dresden berät man gern dazu.

"Die Genehmigungen wurden erteilt und der Vorverkauf hat begonnen", sagt Matteo Böhme, der das Event gemeinsam mit Mathias Lindner organisiert. "Jetzt gehen die Planungen in die entscheidende Phase."

Vor der Zwangspause im vergangenen Jahr kamen jeden Sommer Tausende Fans aus ganz Europa zur US Car Convention nach Dresden.
Vor der Zwangspause im vergangenen Jahr kamen jeden Sommer Tausende Fans aus ganz Europa zur US Car Convention nach Dresden. © Archiv/Christian Juppe

Im vergangenen Jahr konnte wegen der Corona-Beschränkungen in Dresden nur ein einzelner American-Car-Day mit 1.000 Besuchern umgesetzt werden. Für dieses Jahr erhoffen sich die Veranstalter nun wieder einen Zuspruch, der an den der Vorjahre heranreicht. 2019 kamen an drei Tagen immerhin 18.000 Besucher.

"Wir merken, wie die Szene danach lechzt, dass es endlich wieder losgeht", sagt Mathias Lindner. Mehrere Clubs aus ganz Deutschland hätten bereits ihre Teilnahme angekündigt und Übernachtungen in umliegenden Hotels gebucht. Auch aus den Nachbarländern gebe es Anmeldungen. "Die ganze Stadt wird damit ein Stück Normalität zurückbekommen."

Das 60.000 Quadratmeter umfassende Festivalgelände verwandelt sich für die drei Tage in eine amerikanische Kleinstadt mit Händlern, Musik - und natürlich jeder Menge faszinierender Autos. Wenn es gut läuft, könnten es bis zu 1.000 US-Cars werden.

Zu den Programmhöhepunkten gehört die traditionelle Prämierung der außergewöhnlichsten Fahrzeuge sowie der Auftritt der Volbeat-Coverband Still Counting am Samstagabend. Am Sonntag ab 12 Uhr ist eine Fahrt von rund 300 Autos durch die Innenstadt geplant.

Auf dem Festivalgelände zu bestaunen sein wird zudem ein seltener Nachbau des legendären Gefährts der Geisterjäger aus dem Kultfilm "Ghostbusters" aus dem Jahr 1984.

Die Tickets können online im Vorverkauf über die Website erworben werden. Die Eintrittspreise reichen von 5 Euro am Freitag bis zu 20 Euro für das ganze Wochenende. Wer ein US-Car mitbringt, zahlt 5 Euro weniger. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

Voraussetzung für den Besuch der US Car Convention ist in diesem Jahr allerdings ein tagesaktueller negativer Corona-Test. Davon ausgenommen sind Geimpfte und Genesene. Direkt am Gelände soll ein Testzentrum für die Besucher eingerichtet werden.

"Der Ausfall im letzten Jahr hat uns auf eine harte Probe gestellt", sagt Mitveranstalter Böhme. Man hoffe daher auf Unterstützung aus dem Fond für Großveranstaltungen der Stadt Dresden. Zunächst setze man jedoch auf die Lust der Fans, wieder gemeinsam die Freiheit zu erleben.

Mehr zum Thema Dresden