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Verregneter Männertag in Dresden

Petrus machten den Herren einen Strich durch die Rechnung. Unterwegs waren trotzdem einige Gruppen.

Verregneter Herrentag in Dresden.
Verregneter Herrentag in Dresden. © René Meinig

Dresden. Die Dresdner Männer hatten in diesem Jahr an ihrem Ehrentag wenig Glück. Bei elf Grad und Dauerregen platzte wohl bei so manchem Herren die geplante Radtour mit Freunden und Bier. Zumal in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ohnehin nur ein Bier aus dem Rucksack oder T-Go vom Biergarten möglich ist.

Laut Polizeisprecher war es bis zum Nachmittag in der Stadt ruhig. „Einzelne Männergruppen sind unterwegs, aber es gab bislang keine besonderen Vorkommnisse“, so das Lagezentrum. Und tatsächlich waren an diesem trüben Regentag vor allem an der Elbe Grüppchen zu Fuß oder per Fahrrad unterwegs. Sie suchten Unterschlupf unter der Waldschlösschenbrücke und Albertbrücke oder unter den Bäumen entlang der Elbe. Nicht alle hielten sich dabei an die Coronaregeln.

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Ab und an waren Achter-Gruppen zu sehen, die ohne Maske und Abstand dicht beieinander standen. Aber das waren Ausnahmen. Einmal mehr enttäuschend war der Tag für Dresdens Gastronomen. Sie alle hatten gehofft, nach Monaten der Schließung bei schönem Wetter ein gutes Außer-Haus-Geschäft machen zu können. Doch die Hoffnung zerschlug sich mit jedem Regentropfen. Am Fährgarten Johannstadt holten sich einige wenige Männer ein Getränk, doch viel Umsatz dürft das nicht gewesen sein.

Die Wirte hoffen nun auf eine weiter sinkende Inzidenz in der Stadt und damit auf Öffnung ihrer Biergärten und Freisitze. Das könnte bei gleich bleibenden Werten am Mittwoch der Fall sein. Doch dafür müsste auch das Wetter mitspielen. Und die Vorhersage sieht aktuell richtig schlecht aus. Bei kühlen 16 Grad und täglich angesagten Regen ist das richtige Biergartenwetter noch nicht in Sicht.

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