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Vorwurf der Untreue: Geschäftsführer geben sich illegal satte Gehaltserhöhung

Zwei Dresdner Geschäftsführer sollen sich unerlaubt mehr als 400.000 Euro eingesteckt haben. Nun müssen sie vors Gericht.

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Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen zwei Deutsche Anklage wegen gemeinschaftlicher Untreue erhoben.
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen zwei Deutsche Anklage wegen gemeinschaftlicher Untreue erhoben. © dpa-Zentralbild

Dresden. Zwei Dresdner Geschäftsführer haben sich unerlaubt über mehrere Jahre hinweg eine satte Gehaltserhöhung gegönnt. Nun verklagt sie die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Untreue.

Der 70-jährige Beschuldigte soll sich zwischen 2010 und 2018 illegal mehr als 400.000 Euro in die eigene Tasche gesteckt haben. Der 71-jährige Tatverdächtige soll zudem unerlaubt 26.000 Euro erlangt haben, so die Staatsanwaltschaft Dresden.

Der 70-Jährige war bis Mitte 2018 Geschäftsführer von zwei in Dresden ansässigen Gesellschaften, wobei die Muttergesellschaft eine in Dresden ansässige Körperschaft des öffentlichen Rechts war. Der 71-jährige Beschuldigte arbeitete bis Anfang 2018 in einer der Gesellschaften als Prokurist und in allen drei Gesellschaften als kaufmännischer Leiter.

Die Muttergesellschaft haben die beiden nie über die Gehaltserhöhung informiert. Beide streiten den Vorwurf der Untreu ab, vorbestraft sind sie nicht. Ein Termin zur Hauptverhandlung wird das Landgericht Dresden noch veröffentlichen. (SZ/luz)

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