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Höchste Waldbrandgefahr: Viele Dresdner trotz Verbots in der Heide

Seit Donnerstag dürfen Dresdens Wälder wegen der sehr hohen Brandgefahr nicht mehr betreten werden. Eine Stichprobe am Eingang der Heide zeigt aber: Davon weiß kaum jemand. Oder will es nicht wissen.

Von Dominique Bielmeier & Sandro Rahrisch
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Die Dresdner Heide im Prießnitzgrund: Trotz Betretungsverbots mit hohen Bußgeldern ist der Wald am Donnerstagnachmittag rege besucht.
Die Dresdner Heide im Prießnitzgrund: Trotz Betretungsverbots mit hohen Bußgeldern ist der Wald am Donnerstagnachmittag rege besucht. © René Meinig

Dresden. Seit Donnerstag gilt in Dresden Waldbrandgefahrenstufe 5 - die höchste Stufe. Die Wahrscheinlichkeit, dass zum Beispiel in der Dresdner Heide ein verheerender Brand ausbricht wie der, der seit Tagen in der Sächsischen Schweiz wütet, ist nun so groß wie lange nicht.

"Bei Waldbrandgefahrenstufe 5 sind die potenziellen Gefahren durch entstehende Brände nochmals erhöht. Brände können sich noch schneller ausbreiten und rasch Wege blockieren, wodurch die Rettung von Leib und Leben sehr erschwert wird", begründet die Stadtverwaltung eine Allgemeinverfügung, laut der die Dresdner Wälder nun nicht mal mehr auf den Waldwegen betreten werden dürfen. Doch eine Stichprobe zeigt: Das wissen noch die wenigsten. Und auch die Information hält viele nicht vom Waldbesuch ab.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema.

Was bedeutet Waldbetretungsverbot in Dresden genau?

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