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Wann öffnen Dresdens Schwimmhallen wieder?

Ein Teil der Bäder macht bereits Anfang Juni auf - jedoch nicht für alle Dresdner. So starten die Schwimmhallen nächste Woche.

In Dresden öffnen einige Schwimmbäder wieder - jedoch nicht für die breite Öffentlichkeit.
In Dresden öffnen einige Schwimmbäder wieder - jedoch nicht für die breite Öffentlichkeit. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild

Dresden. Der Corona-Lockdown hat nicht nur Hoteliers, Gastwirte und Händler hart getroffen. Auch die Schwimmhallen mussten über Monate hinweg schließen. In Dresden dürfen nun zumindest ein paar Hundert Menschen wieder ins Wasser springen.

Dabei handelt es sich um die Grund- und Förderschüler der Landeshauptstadt: Ab Juni dürfen sie wieder den Schwimmunterricht besuchen. Die Dresdner Bäder GmbH teilt mit, dass der Unterricht in den Schwimmhallen stattfinden kann.

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Der Freistaat hat mit seiner aktuell gültigen Corona-Schutzverordnung die Voraussetzung dafür geschaffen, dass nun zumindest das schulische Schwimmen angeboten werden kann. "Bedingung dafür bleibt ein stabiles Infektionsgeschehen auf niedrigem Niveau", betont Bäder-Sprecher Lars Kühl. Der Inzidenzwert muss unter 165 liegen. Das tut er aktuell. Am Dienstag meldete das Robert-Koch-Institut eine Inzidenz von 56.

Bäder-Chef: "Dies ist ein erster Schritt"

Der Schwimmunterricht kann damit am 1. Juni, also am kommenden Dienstag, starten. "Wir freuen uns, dass auch wir endlich wieder loslegen dürfen", erklärt Bäder-Chef Matthias Waurick und er ergänzt: "Dies ist ein erster Schritt. Wir hoffen, dass wir demnächst unsere Frei- und Hallenbäder wieder für alle öffnen dürfen." Noch gilt allerdings die Corona-Schutzverordnung des Freistaates. Und diese untersagt aktuell die Nutzung von Hallen- und Freibädern für die breite Öffentlichkeit.

Derzeit finden Abstimmungen mit dem sächsischen Landesamt für Schule und Bildung sowie dem städtischen Schulverwaltungsamt statt. Dabei wird auch entschieden, in welchen Hallenbädern der Schwimmunterricht durchgeführt wird. Die Verordnung gilt in dieser Fassung bis diesen Sonntag.

Auch Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU) betont, wie wichtig es sei, dass Kinder schwimmen lernen. "Das kann Leben retten. Deswegen hat der Schwimmunterricht trotz Pandemie weiterhin Priorität für uns", so Piwarz. "Wir haben jetzt die Voraussetzungen geschaffen, dass der Schwimmunterricht wieder starten kann und verpasste Kurse nachgeholt werden können."

Ziel sei es, dass die Schüler in den verbleibenden Unterrichtswochen rund 20 bis 25 Schwimmunterrichtsstunden erhalten. In diesem Zeitraum sollten möglichst die Anforderungen der Basisstufe erreicht werden. Dazu gehören ein beliebiger Sprung ins tiefe Wasser, das Zurücklegen von 100 Metern in einer beliebigen Schwimmart, wobei keine Zeitbegrenzung vorgegeben wird und der Wechsel der Schwimmart erlaubt ist. Zudem müssen die Kinder zeigen, dass sie das Wasser ohne Hilfsmittel allein verlassen können. (SZ/noa)

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