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Weshalb Marsdorf nun doch kein Standort für Geflüchtete in Dresden wird

Im Landhaus Marsdorf sollten Geflüchtete untergebracht werden, so der Plan der Dresdner Stadtverwaltung. Jetzt kommt es allerdings anders. Eine Bürgerinitiative traut dem allerdings noch nicht.

Von Andreas Weller
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Das Hotel "Landhaus Marsdorf" ist längst dicht. Es sollte Asyl-Unterkunft in Dresden werden. Doch daraus wird nichts.
Das Hotel "Landhaus Marsdorf" ist längst dicht. Es sollte Asyl-Unterkunft in Dresden werden. Doch daraus wird nichts. © Thomas Lehmann (Archiv)

Dresden. Der kleinste Dresdner Ortsteil ist Marsdorf, ein Dorf, das den nördlichsten Zipfel Dresdens bildet. 250 Menschen leben dort, darunter etwa 60 Kinder. Sie sollten im Herbst Zuwachs bekommen. Gegen die Pläne der Stadt, im ehemaligen Landhaus 39 Geflüchtete unterzubringen, macht die Bürgerinitiative "Wir für Marsdorf" mobil. Jetzt sind diese Pläne offenbar gescheitert.

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