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Dresden

Dresden als Stadt der Zukunft

Über Visionen für die Stadt Dresden diskutiert das Bildungswerk für Kommunalpolitik Sachsen e. V. mit Fachleuten und den Dresdner Bürgern.

Wie soll das Dresden der Zukunft aussehen? Das soll auf der Veranstaltung "Neue Architektur: Wohnen in einer grünen Stadt" diskutiert werden.
Wie soll das Dresden der Zukunft aussehen? Das soll auf der Veranstaltung "Neue Architektur: Wohnen in einer grünen Stadt" diskutiert werden. © Robert Michael

Vernetzt, effizient, grün und smart: So stellen sich Stadtplaner die City der Zukunft vor. Doch wie wird Dresden im Jahr 2050 aussehen? Wie werden wir leben, arbeiten und uns fortbewegen? Werden wir Gemüse in urbanen Dachgärten ernten, vom Hochhausbalkon aus den Drohnenflug starten oder im 3D-Wald spazieren gehen? Und ist das ein Traum oder ein Alptraum?

Die Stadt von morgen wird jetzt schon überall geplant. Die Stadtverwaltung von Kopenhagen hat in den vergangenen zehn Jahren 150 Millionen Euro in Fahrradwege investiert. Heute pendelt die Hälfte der Bevölkerung mit dem Bike zu Arbeit, auf knapp 400 Kilometern Radwegen. Auf der Gran Vía in Madrid, der sechsspurigen Prachtstraße, die durchs Zentrum führt, wird es künftig nur noch eine Spur für Autos in jede Richtung geben, die zweite und dritte ist dann für Busse, Taxis und Fahrräder reserviert. Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, stellt sich der Herausforderung und sieht Paris in der Zukunft als „Stadt der 15 Minuten“. In 15 Minuten soll alles zu erreichen sein, was der Mensch zum Leben braucht: Arbeitsplatz, Freizeitaktivitäten, Grünflächen, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kindergärten, Restaurants, Vereine und Orte, an denen das kulturelle Leben pulsiert? Und was passiert in Dresden?

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Wer wünscht sich nicht die perfekte Stadt, die weitgehend autofrei Ruhe und Erholung, aber dennoch Dynamik, soziale Nähe und klimafreundliches Wohnen bietet? Hat die Dresdner Stadtverwaltung dafür Visionen, einen echten Zukunftsplan? Wo sind die Projekte von morgen? Und wie müssen diese überhaupt aussehen? Warum schreitet Dresden nicht als Modellstadt voran?

Darüber möchte das Bildungswerk für Kommunalpolitik Sachsen e. V. mit Fachleuten aus Sachsen diskutieren. Aber nicht im kleinen Kreis hinter den Kulissen, sondern mit den Dresdnerinnen und Dresdnern in einer offenen Debatte für alle.

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Die Diskussionsveranstaltung "Neue Architektur: Wohnen in einer grünen Stadt" findet am 1. September um 19 Uhr im Panometer Dresden Reick statt.

Veranstalter ist das Bildungswerk für Kommunalpolitik Sachsen e. V. - vertreten durch Lutz Barther LLM. Geschäftsführer. Der freie Journalist Peter Ufer wird die Veranstaltung moderieren.

Die Diskussionsteilnehmer sind Bürgermeister Stephan Kühn (Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften Dresden), Mario Schmidt (Sprecher für Stadtentwicklung und Bau CDU-Fraktion Dresden), Till Schuster (Leitung vom ZENTRUM FÜR BAUKULTUR SACHSEN), Torsten Kulke (Vorsitzender der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e. V.).

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