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Dresden
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Mehrere aggressive Masken-Verweigerer in Dresden

Gefälschte Corona-Testnachweise, keine Masken und Quarantäne-Verstöße. Die Dresdner Kontrollteams müssen sich mit aggressiven Maskenmuffeln rumschlagen.

Von Luisa Zenker
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Corona-Verstöße in Dresden im Februar
Corona-Verstöße in Dresden im Februar © Nicolas Armer/dpa (Symbolbild)

Dresden. Masken-und 3G-Verweigerer, die Kontrollteams in Dresden hatten im Februar gut zu tun in den Dresdner Bahnen und Supermärkten. Demnach haben sich im Februar 56 Menschen in den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht an die 3G-Regelung gehalten, fünf weitere wollten keine Maske aufziehen. Insgesamt kommt das die Stadt Dresden zu der Schlussfolgerung: "Allgemein lässt sich feststellen, dass der überwiegende Teil der Fahrgäste die Regeln beachtet. Die wenigen Ausnahmen, die dies jedoch nicht tun, treten dafür oftmals aggressiv und ohne Einsicht auf."

Verstöße im Supermarkt

21 Menschen haben dem Ordnungsamt zufolge im Februar beim Einkaufen keine oder eine falsche Mund-Nasen-Bedeckung getragen. Weitere zwei Verstöße betrafen die 2G/3G-Regelung im Einzelhandel sowie vier Verstöße wegen fehlender Hygienekonzepte und Kontaktdatennachverfolgung.

Falsche Testnachweise und Gesundheitsdokumente

Im Februar wurden auch sechs Quarantäne-Verstöße erfasst und zur weiteren Bearbeitung an das Gesundheitsamt weitergegeben. Außerdem wurden bei Kontrollen zwei gefälschte Testnachweise, ein unbefugt ausgestelltes Gesundheitszeugnis und ein gefälschter Personalausweis festgestellt. Diese Straftaten wurden angezeigt.

Verwirrung bei den Corona-Regeln unter den Dresdnern

Zudem ist den Kontroll-Teams aufgefallen, dass es eine Verunsicherung bei den aktuellen Corona-Regeln unter den Bürgern gibt. "Des Öfteren werden die Kontroll-Teams von Bürgerinnen und Bürgern dazu befragt, welche infektionsschutzrechtlichen Regelungen aktuell gelten. Hier ist eine gewisse Verunsicherung wahrzunehmen", heißt es von der Stadt Dresden. Deshalb würden Bürger auch ungewollt Verstöße begehen.