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Neue Schilderbrücke am Waldschlößchen

Nach einem Dreivierteljahr soll die Lücke zwischen den Bögen auf der Waldschlößchenbrücke verschwinden. Warum das so lange dauert.

Diese Lücke klafft seit August zwischen den Bögen der Waldschlößchenbrücke. Für die Anpassung des neuen Auslegers der Schilderbrücke war großer Aufwand nötig.
Diese Lücke klafft seit August zwischen den Bögen der Waldschlößchenbrücke. Für die Anpassung des neuen Auslegers der Schilderbrücke war großer Aufwand nötig. © Marion Doering

Dresden. Kraftfahrern, die über die Waldschlößchenbrücke rollen, bietet sich ein eigenartiges Bild. Und das bereits schon lange. Zwischen den Bögen in Richtung Johannstadt fehlt auf der elbabwärts liegenden Seite die Hälfte der Schilderbrücke über der Fahrbahn. Zuvor hing dort seit Februar ein verbogener Stahlträger. Der war am 30. August zwar verschwunden. Doch der neue Ausleger konnte während der halbseitigen Sperrung an dem Sonntag nicht wie geplant angebaut werden.

Hier ist gut sichtbar, wie stark der Ausleger verbogen war. Ende August wurde er zwar abgebaut. Doch die neue Schilderbrücke konnte damals nicht wie geplant eingebaut werden.
Hier ist gut sichtbar, wie stark der Ausleger verbogen war. Ende August wurde er zwar abgebaut. Doch die neue Schilderbrücke konnte damals nicht wie geplant eingebaut werden. © René Meinig

Im Zuge von Wartungsarbeiten soll das im November geschehen, teilt das Straßenbauamt mit. Das war nicht früher möglich. Der alte Stahlträger wurde zwar Ende August abgebaut und die am Brückenbogen verbliebene Kopfplatte überprüft. Danach mussten die Arbeiten aber abgebrochen werden. Der neue Ausleger sollte die Hälfte der Fahrbahn zwischen den Bögen in Richtung Johannstadt überspannen. Doch an der Kopfplatte habe es einen bis dahin unbekannten fehlerhaften Winkel von zwei Grad gegeben. Dies hätte bei der Montage dazu geführt, dass der neue Ausleger an seinem Ende um 30 Zentimeter zu tief gehangen hätte, erklärte das Straßenbauamt.

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Am 2. September hatten Vermesser die genaue Lage der Kopfplatte am Bogen mit einem 3-D-Scanner digital erfasst. Die leicht geneigte Kopfplatte am Bogen wurde zwar nicht korrigiert. Dafür wurde aber das ihr zugewandte Pendant am Ausleger mit den bei der Vermessung erfassten, gespiegelten Werten so angeschweißt, dass die Schilderbrücke die richtige Lage über der Fahrbahn bekommt.

Am 2. September hatten Vermesser die genaue Lage der Kopfplatte am Bogen digital erfasst. So war es möglich das Pendant am neuen Ausleger anzupassen.
Am 2. September hatten Vermesser die genaue Lage der Kopfplatte am Bogen digital erfasst. So war es möglich das Pendant am neuen Ausleger anzupassen. © Marion Doering

„Der neue Ausleger einschließlich angepasster Kopfplatte ist fertig und liegt auf Lager“, erklärt das Straßenbauamt. Da der Einbau mit Verkehrseinschränkungen verbunden ist, soll das bei den ohnehin geplanten Wartungsarbeiten geschehen.

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