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Noch kein Urteil: Schreiber-Aussage ist offenbar eine Schutzbehauptung

Der Heidenauer Rechtsextremist Max Schreiber könnte sich um Kopf und Kragen geredet haben. Sein Prozess wird fortgesetzt. Die Gerichtskolumne.

Von Alexander Schneider
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Max Schreiber, Chef der "Freien Sachsen" im Kreis Pirna, veranstaltet seit 2022 annähernd wöchentlich Demos, viele davon in Dresden. Seit einer Woche steht er unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Nötigung vor dem Amtsgericht Dresden.
Max Schreiber, Chef der "Freien Sachsen" im Kreis Pirna, veranstaltet seit 2022 annähernd wöchentlich Demos, viele davon in Dresden. Seit einer Woche steht er unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Nötigung vor dem Amtsgericht Dresden. © Foto: Rene Meinig

Dresden. Am Freitag hat es überraschend doch kein Urteil im Prozess gegen den Rechtsextremisten Max Schreiber (37), den Pirnaer "Freie Sachsen"-Chef, und seinen Bruder Moritz (34) am Amtsgericht Dresden gegeben. Doch die Brüder sind ihrer Verurteilung ein gutes Stück näher gekommen. Ein Mitarbeiter von Schreibers Gerüstbaufirma war erst am Vortag als Entlastungszeuge geladen worden, um die Aussagen seines Chefs zu bestätigen. Es kam anders.

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