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Gericht: Aus Affäre wird "Vergewaltigung"

Eine Dresdnerin setzt einen Sportskollegen jahrelang falschen Verdächtigungen aus. Erst im Berufungsprozess sagt sie die Wahrheit.

Von Alexander Schneider
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Mit ihrem überraschenden Geständnis überraschte eine 45-Jährige das Gericht. Sie gab zu, einen Mann, mit dem sie eine sexuelle Affäre hatte, massiv beschuldigt zu haben.
Mit ihrem überraschenden Geständnis überraschte eine 45-Jährige das Gericht. Sie gab zu, einen Mann, mit dem sie eine sexuelle Affäre hatte, massiv beschuldigt zu haben. © Symbolfoto: Rene Meinig

Dresden. Für Ronald Mayer, Rechtsanwalt aus Freital, war der Fall klar, als sein Mandant zum ersten Mal in seiner Kanzlei saß. Das war im Jahr 2016. Der Mann, Übungsleiter in einem Sportverein, stand unter dem Verdacht, eine Frau sexuell belästigt und vergewaltigt zu haben. Damals hatte der Mann Chatnachrichten und Videos dabei, mit denen der Beschuldigte seinem Anwalt zeigen konnte, dass es keine Vergewaltigung gab, sondern er eine, wenn auch delikate, sexuelle Affäre mit der, damals verheirateten Frau, einer 45-jährigen Sozialpädagogin aus Dresden, hatte.

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