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Beschlossene Sache: Dresden erhält Meisterschaft 2024

Die Titel in der Leichtathletik sollen dann im Heinz-Steyer-Stadion vergeben werden, hat der Verband festgelegt. Allerdings gibt es eine Einschränkung.

Von Alexander Hiller
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Steht das neue Steyer-Stadion 2023, sollen hier im Jahr darauf die deutschen Meisterschaften der Leichtathleten ausgetragen werden.
Steht das neue Steyer-Stadion 2023, sollen hier im Jahr darauf die deutschen Meisterschaften der Leichtathleten ausgetragen werden. © ARGE BAM SPORTS GMBH/O+M ARCHITEKTEN

Dresden. Was bisher nur eine Absicht war, ist inzwischen beschlossene Sache. Die deutsche Meisterschaft der Leichtathleten wird 2024 in Dresden ausgetragen. Das hat der Vorstand des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) „eindeutig gemeinsam festgelegt“, betont DLV-Vizepräsident Hartmut Grothkopp auf Nachfrage der SZ.

Allerdings gilt die Zusage mit einer möglicherweise entscheidenden Einschränkung: „Der Umbau des Heinz-Steyer-Stadions muss wie geplant im Herbst 2023 abgeschlossen sein“, sagt der Dresdner.Die Sportstätte wird ab Oktober für knapp 34 Millionen Euro modernisiert und umgebaut. Die BAM Sports GmbH hat den Auftrag dafür erhalten, also jenes Unternehmen, das bereits das Rudolf-Harbig-Stadion an alter Stelle neu gebaut hatte.

Am 26. Oktober erfolgt die Grundsteinlegung, am 15. September 2023 soll das Stadion fertiggestellt sein. „Ich glaube fest an diesen Termin, die BAM hat bewiesen, dass sie termintreu arbeitet. Das ist natürlich die entscheidende Voraussetzung“, sagt der 70-jährige Grothkopp.

DLV-Vizepräsident Hartmut Grothkopp.
DLV-Vizepräsident Hartmut Grothkopp. © SZ-Archiv: Wolfgang Wittchen

Allerdings muss sich der gastgebende Landesverband in Abstimmung mit der Stadt noch um die Meisterschaft 2024 bewerben. Das soll spätestens 2022 passieren. „Den Beschluss dazu gibt es im Sächsischen Leichtathletik-Verband bereits, der Antrag wird gestellt.“

DLV-Vorstand und -Präsidium weilten deshalb am Wochenende bereits in Dresden, um mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Sportbürgermeister Peter Lames und dem technischen BAM-Geschäftsführer Kay-Uwe Panzer unter anderem bautechnische Fragen abzusprechen. Der DLV sähe zum Beispiel gern eine zusätzliche neunte Bahn auf dem neu zu verlegenden Tartanbelag.

Die Stadt habe in jedem Fall zugesichert, die für die Vergabe einer deutschen Leichtathletik-Meisterschaft erforderliche Kapazität von mindestens 15.000 Zuschauern zu erfüllen. Mit mobilen Tribünen sollen insgesamt 15.545 Plätze zur Verfügung stehen.