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Ein schmerzhafter Play-off-Auftakt für die Eislöwen

Die Dresdner, Tabellenzweiter der Hauptrunde, müssen sich im ersten von sieben möglichen Viertelfinal-Duellen gegen Heilbronn geschlagen geben.

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Dresdens Verteidiger Simon Karlsson muss gegen Heilbronn auch einen Faustschlag einstecken.
Dresdens Verteidiger Simon Karlsson muss gegen Heilbronn auch einen Faustschlag einstecken. © Matthias Rietschel

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben einen Fehlstart ins Play-off-Viertelfinale der DEL2 hingelegt. Vor 1.755 Zuschauern in der heimischen Joynext-Arena unterlagen die Hausherren den Heilbronner Falken nach Verlängerung mit 2:3 (1:2; 0:0; 1:0; 0:1). Damit liegt das Team von Trainer Andreas Brockmann nach dem ersten Duell der Best-of-Seven-Serie mit 0:1 zurück und muss sich am Freitag in Heilbronn zunächst einmal um den Ausgleich nach Siegen bemühen. Am Sonntag steht dann das zweite Heimspiel gegen Heilbronn an.

Mit einem Doppelschlag in der 4. Minute lähmten die Gäste die Dresdner Euphorie, die nach der erfolgreichsten DEL2-Hauptrunde der Klubgeschichte entstanden war. Erst schob Justin Kirsch ein, nur Sekunden später traf Judd Blackwater den Schlittschuh von Verteidiger Nicklas Mannes, von dort prallte der Puck unglücklich ins Tor. Den Treffer bekommt dennoch der Heilbronner gutgeschrieben. Durch Simon Karlsson kamen die Eislöwen in der emotional aufgeladenen Partie zum Anschluss (16.), kurz vor Schluss traf dessen schwedischer Landsmann Johan Porsberger zum Ausgleich (55.). In der neunten Minute der Verlängerung traf Julian Lautenschläger in Überzahl zum Gästesieg.

„Es ist leider das eingetreten, was ich befürchtet habe", analysierte Eislöwen-Trainer Andreas Brockmann. "Wir haben zehn Tage nicht gespielt und Heilbronn war im Playoff-Modus. Sie haben uns in den ersten zehn Minuten überrannt. Wir sind nach dem Powerbreak besser ins Spiel gekommen, haben nicht aufgegeben und sind zurückgekommen. In der Overtime entscheiden Kleinigkeiten. Wir ziehen die Strafe und die hat Heilbronn eiskalt ausgenutzt. Wir müssen aus den Fehlern lernen und es am Freitag im zweiten Spiel besser machen.“

Weißwasser gewinnt in Bad Tölz

Besser lief es für die Lausitzer Füchse in der Abstiegsrunde. Bei den Tölzer Löwen gewannen die Weißwasseraner mit 6:3 (2:1, 2:1, 2:1). Bennet Roßmy (10., 29., 44.), Eric Valentin (12.) Hunter Garlent (40.). und Toni Ritter (60.) machten die Tore. (ald, SZ)