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Dresdner Handballer starten erfolgreich

Der HC Elbflorenz beginnt die Saison in der 2. Bundesliga mit einem Auswärtssieg. Bei dem Gastspiel in Konstanz überzeugt vor allem ein Profi.

Sebastian Greß (rechts) setzt sich durch und seine Mitspieler in Szene.
Sebastian Greß (rechts) setzt sich durch und seine Mitspieler in Szene. © Matthias Rietschel

Dresden. Handball-Zweitligist HC Elbflorenz untermauerte mit einem gelungenen Start in die neue Saison der 2. Handball-Bundesliga seine in der Vorbereitung angedeutete gute sportliche Verfassung. Das Team von Trainer Rico Göde, das die vergangenen fünf Testspiele für sich entscheiden konnte, setzte sich am Freitagabend bei der HSG Konstanz mit 27:21 (14:13) durch und sackte so die ersten Zähler der neuen Serie ein.

Der Erfolg ist vor allem an zwei Details festzumachen. Zum einen: Der Abwehrverbund der Sachsen funktioniert sehr bewegungsreich, schnell und bei Bedarf auch aggressiv. Dabei fehlt mit dem am Knie operierten Nils Kretschmer ein wichtiger Baustein in der Defensive. Doch Göde hat mit seiner Mannschaft akribisch an der Achillesferse der vergangenen Saison gearbeitet. „Wir zeigten eine starke Teamleistung in der Abwehr. Vor allem Michael Oehler und Philip Jungemann haben das in der zweiten Halbzeit gut gemacht“, lobte Göde sein Team und hob zwei besonders starke Akteure noch heraus. Auch Torhüter und Kapitän Mario Huhnstock verdiente sich im zweiten Durchgang Bestnoten, parierte acht Würfe – und so die Hälfte aller gegnerischen Versuche, die auf sein Tor kamen.

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Zum anderen: Im Angriff spielte ein Mann den Alleinunterhalter, von dem man das nicht unbedingt erwarten muss. Spielmacher Sebastian Greß ballerte zwölf seiner 13 Wurfversuche ins Gehäuse der HSG Konstanz. Dabei ist der gebürtige Würzburger, der sich beim HC Großenhain seine ersten Handball-Sporen verdiente, eigentlich eher ein Gestalter, Ballverteiler mit dem Auge für den richtigen Moment, für das richtige Abspiel. Doch der 25-Jährige versteht es auch, gnadenlos in Lücken zu stürmen, die ihm geboten werden. Auch da haben seine Kollegen offenbar gute Arbeit geleistet. „Natürlich müssen wir Sebastian Greß hervorheben, der ein ganz starkes Spiel gemacht hat“, verdeutlicht Göde. Für den 38-Jährigen sind aber auch andere Dinge wichtig. „Das erste Mal atmet man derzeit durch, da hat das Spiel noch gar nicht begonnen – nämlich, wenn die Corona-Tests gut ausfallen“, erklärt er. Die hat die Handball-Bundesliga mindestens einmal pro Woche verpflichtend eingeführt.

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