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Elbflorenz überrascht mit Remis in Leipzig

Im letzten Test der Winterpause erkämpft der Handball-Zweitligist HC Elbflorenz beim SC DHfK ein 32:32. Das weckt Hoffnungen auf den zweiten Saisonteil.

Linksaußen Lukas Wucherpfennig (rechts) war gegen Leipzig mit acht Treffern der überragende Dresdner Akteur.
Linksaußen Lukas Wucherpfennig (rechts) war gegen Leipzig mit acht Treffern der überragende Dresdner Akteur. © Foto: Picture Point

Leipzig/Dresden. Der HC Elbflorenz startet bestens vorbereitet in die letzte Phase der Winterpausen-Vorbereitung. Am Sonntag trotzte der Tabellensechste der 2. Handball-Bundesliga dem aktuellen Erstliga-Sechsten SC DHfK Leipzig in der Messestadt ein 32:32-Unentschieden (15:18) ab. Nachdem die Dresdner bereits am Mittwoch ihr Heim-Testspiel gegen den Liga-Rivalen Dessau mit 33:28 gewonnen hatten, ist der HC Elbflorenz im neuen Jahr somit noch ungeschlagen.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn mir einige Phasen noch nicht ganz so gefallen haben“, sagte HC-Trainer Rico Göde. Er hat seine Mannschaft seit dem 12. Januar in Dresden zur Vorbereitung auf die zweite Phase der Saison zusammengezogen – und speziell in puncto Kraft und Athletik „noch mal ein paar Kohlen angelegt“, wie es der 38-Jährige formulierte. Soll heißen: Sein Team ist zumindest athletisch bestens in Schuss.

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Das stellte der Zweitligist auch am Sonntag unter Beweis und machte gegen den einstigen Europapokal-Teilnehmer aus Leipzig einen Sechs-Tore-Rückstand (16:22/38.) wett. Beim SC DHfK fehlten allerdings alle fünf Teilnehmer der am Sonntag zu Ende gegangenen WM in Ägypten, darunter auch der deutsche Spielmacher Philipp Weber. Die Leipziger brachten somit junge Talente aus dem eigenen Nachwuchs zum Einsatz.

Am Freitag beim Spitzenreiter HSV Hamburg

Dennoch ist das Ergebnis aus Dresdner Sicht zumindest bemerkenswert. Das sieht auch Göde so. „Das war ein guter Test. Für uns gibt es ja am Freitag schon den heißen Start gegen einen sehr, sehr guten Gegner“, blickt der Trainer voraus. Am Freitagabend tritt er mit seinem Team beim derzeitigen Zweitliga-Spitzenreiter HSV Hamburg an. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen, auch in Hamburg“, sagte Göde. In seiner Mannschaft präsentierten sich im letzten Testspiel Lukas Wucherpfennig mit acht Toren (drei per Siebenmeter) sowie Oskar Emanuel und Sebastian Greß (je fünf) bereits in prächtiger Verfassung.

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„Wir sind erstmals mit mehr Plus- als Minuspunkten in die Winterpause gegangen. Daran müssen, daran wollen wir uns messen lassen“, versicherte Göde und weiß seine Mannschaft bestens gerüstet: „Wir haben eine gute Vorbereitung absolviert.“ Auch Tschechiens Nationalspieler Marek Vančo wirkte gegen Leipzig erstmals nach seiner überstandenen Corona-Erkrankung wieder mit, konnte aber noch keine zählbaren Akzente setzen. Bis zum Freitag lässt sich jedoch noch einiges nacharbeiten.

Immerhin reisen die Dresdner mit der zweitbesten Auswärts-Statistik der 2. Liga (11:5 Punkte) elbabwärts. Nur der HSV ist da noch besser (12:4) – aber im Gegensatz zum HC Elbflorenz auch daheim eine Macht (14:0).

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