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DSC-Volleyballerinnen gewinnen den Supercup

Die Mannschaft von Alexander Waibl setzt sich im spannenden Finale in Schwerin durch. Dabei legt der Trainer auf den Titel keinen besonderen Wert, wie er sagt.

Die Dresdner Volleballerinnen setzen sich im Supercup gegen Schwerin mit 3:2 durch und feiern den ersten Titel der neuen Saison.
Die Dresdner Volleballerinnen setzen sich im Supercup gegen Schwerin mit 3:2 durch und feiern den ersten Titel der neuen Saison. © dpa/Bernd Wüstneck

Schwerin. Dramatischer geht es kaum. In einem umkämpften Spiel setzten sich die Volleyball-Frauen des Dresdner SC im Finale um den Supercup beim Pokalsieger SSC Palmberg Schwerin mit 3:2 (25:17, 25:18, 17:25, 18:25, 15:10) durch. Damit holte die Mannschaft von Trainer Alexander vor rund 950 Zuschauern den ersten Titel um Start in die 25. Bundesliga-Saison des DSC und beendete zugleich die Serie des Gastgebers, der den Cup viermal hintereinander erkämpfte. Maja Storck nutzte nach 144 packenden Minuten gleich den ersten Matchball.

Die Dresdnerinnen hatten den Titel zuvor noch nie gewonnen und der Chefcoach im Interview mit Sächsische.de vorab gesagt, dass er diesem Wettbewerb keine besondere Bedeutung beimessen möchte. Das werde sich auch nicht ändern, falls er den Supercup mal gewinnen sollte, meinte Waibl noch vorher im Interview mit Sächsische.de - was möglicherweise auch etwas taktische Tiefstapelei war.

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Die Schwerinerinnen Lina Alsmeier (l.) und Lea Ambrosius versuchen einen Angriff der Dresdnerin Maja Storck zu blocken. Die Gäste aus Dresden gewinnen den Supercup mit 3:2 Sätzen.
Die Schwerinerinnen Lina Alsmeier (l.) und Lea Ambrosius versuchen einen Angriff der Dresdnerin Maja Storck zu blocken. Die Gäste aus Dresden gewinnen den Supercup mit 3:2 Sätzen. © dpa/Bernd Wüstneck

Nach dem Erfolg sagte er: "Ich bin extrem stolz auf meine Mannschaft, dass sie hier so abgeliefert hat. Wir haben in den ersten Sätzen überragend gespielt. Danach hat uns Schwerin den Schneid abgekauft. Aber im Tiebreak waren wir wieder da und haben das Ding verdient gewonnen." Und Schwerins Libera Anna Pogany gratulierte beim Spartensender Sport 1 den Siegerinnen: "Glückwunsch an Dresden, das Team hat heute überragend gespielt. Wir haben uns zum Tiebreak gekämpft. Ein fünfter Satz kann so oder so ausgehen. Und heute war Dresden einfach ein Stückchen besser."

Dresden dominierte die Neuauflage des Vorjahresduells zunächst. Starke Aufschläge setzten die Annahme der Gastgeberinnen unter Druck, sodass die Mannschaft von Bundestrainer Felix Koslowski im Angriff nicht genug Durchschlagskraft entwickeln konnte. Im dritten Satz läutete Schwerin ein Comeback ein, doch im Tiebreak fand Dresden wieder zur alten Stärke zurück.

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