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Dresden

Tote Tiere mit Vogelgrippe in Dresden

Hühner dürfen nicht mehr im Freien gehalten werden. Die Gefahr ist groß.

Nutzgeflügel wie Gänse dürfen in Dresden wegen der Vogelgrippe derzeit nicht im Freien gehalten werden.
Nutzgeflügel wie Gänse dürfen in Dresden wegen der Vogelgrippe derzeit nicht im Freien gehalten werden. © Archiv/Wolfgang Wittchen

Dresden. In der Stadt sind drei tote Wildgänse gefunden worden, bei denen die sogenannte Geflügelpest nachgewiesen wurde. Die Befunde wurden am Montag vom Friedrich-Loeffler-Institut, dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, bestätigt. Damit ist nun von Amts wegen sicher: In Dresden ist die Wildvogel-Geflügelpest ausgebrochen. In der Umgangssprache wird die Krankheit auch als Vogelgrippe bezeichnet.

Die Verantwortlichen der Stadt warnen: Das dafür verantwortliche Virus ist sehr ansteckend, bei Kontakten von Wildvögeln und Nutzgeflügel muss von einer Übertragung der Krankheit ausgegangen werden. Deshalb gilt weiter die Festlegung vom 5. Februar, dass Geflügel in der Stadt jetzt nur in Ställen gehalten werden darf. Ziel sei, zu verhindern, dass sich das Virus weiter ausbreiten kann.

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Die sogenannte Geflügelpest ist für Hausgeflügel hochansteckend und es treten schwere allgemeine Krankheitssymptome auf. Dazu gehören der plötzliche Tod und der Rückgang der Legeleistung, erklärt die Stadtverwaltung. Alle Geflügelhalter seine aufgefordert, die auf Grundlage der Geflügelpest-Verordnung geltenden Schutz- und Biosicherheitsmaßnahmen konsequent umzusetzen. Nummer 1 ist dabei, den Kontakt zu Wildgeflügel unter allen Umständen zu verhindern. Geflügelhalter, die ihre Tierhaltung bisher nicht angemeldet haben, müssen sich sofort im Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Dresden registrieren lassen.

Meldungen kranker oder verendeter Wildvögel - insbesondere Wassergeflügel und Greifvögel – können unter genauer Angabe des Fundortes dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Dresden unter der Rufnummer 03 51 4 08 05 11 gemeldet werden. Das funktioniert auch per E-Mail an [email protected]. Obwohl in Deutschland keine Infektionen mit dem Geflügelpest-Virus beim Menschen bekannt sind, sollten tote Vögel nicht berührt werden! (SZ/csp)

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