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Kommt ein Baum zur Post

Der Tharandter Forstgarten verschickt Pflanzen in alle Welt. Ein Couvert reicht schon für einen kleinen Wald.

Von Jörg Stock
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Große Frucht und kleiner Samen: Der Zapfen der Jeffrey-Kiefer, den Heike Gerhardt hier zeigt, ist so ziemlich das Größte, was der Tharandter Forstgarten an Zapfen zu bieten hat.
Große Frucht und kleiner Samen: Der Zapfen der Jeffrey-Kiefer, den Heike Gerhardt hier zeigt, ist so ziemlich das Größte, was der Tharandter Forstgarten an Zapfen zu bieten hat. © Daniel Schäfer

Wenn in diesem Garten Früchte geerntet werden, geschieht etwas Seltsames: Statt Fruchtfleisch und Saft zu gewinnen, Kerne und Steine wegzuwerfen, verfährt man genau anders herum: Alles Pflücken und Waschen, Schälen und Pulen, Backen und Passieren dient nur dazu, die ungenießbaren Bestandteile zu erhalten. Manchmal lässt man die Früchte sogar gären, um leichter an ihr Innenleben zu kommen. Ulrich Pietzarka, der wissenschaftliche Gartenchef, lächelt süffisant. "Es gibt wunderschöne Sauereien."

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