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TU Dresden will Whistleblower schützen

Eine weitere Untersuchung im Betrugsfall der Psychologie an der TU Dresden ist kurz vor dem Abschluss. Es geht um veruntreute Gelder.

Von Stephan Schön
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Psychologie-Professorin Ursula M. Staudinger ist seit einem Jahr Rektorin der TU Dresden.
Psychologie-Professorin Ursula M. Staudinger ist seit einem Jahr Rektorin der TU Dresden. © Matthias Rietschel

Die Technische Universität Dresden will ein Konzept für mehr Redlichkeit und Ehrlichkeit in der Wissenschaft umsetzen. Drei Beschwerdestellen wurden dafür eingerichtet: Eine für wissenschaftlich gute Praxis, eine für Antikorruption und Finanzen sowie eine für Redlichkeit im zwischenmenschlichen Umgang. Das sagte jetzt Ursula M. Staudinger, Psychologie-Professorin und Rektorin der TU Dresden, der Sächsischen Zeitung in einem Gespräch zu Machtmissbrauch und Betrug.

Anlass dafür war eine Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPS). Sie hatte im Sommer die wissenschaftlich arbeitenden Psychologen befragt. 1.339 Antworten kamen. Zwei Drittel haben demnach in ihrem Berufsleben schon einmal Schikanen am Arbeitsplatz oder wissenschaftliches Fehlverhalten beobachtet. Knapp die Hälfte war schon einmal direkt von Schikanen betroffen oder unmittelbar in wissenschaftliches Fehlverhalten einbezogen. Nicht selten in Kombination.

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