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Urteil in Dresden: Sushi-Wirt beeindruckt seine Richter

Ein Sushi-Wirt aus Dresden soll rund eine Million Euro Steuern hinterzogen haben. Wegen seiner Aufklärungshilfe muss ein 39-Jähriger für seine Steuerhinterziehungen im großen Stil nicht ins Gefängnis.

Von Alexander Schneider
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Mit seinen Sushi-Gerichten hat der Angeklagte die Umsätze in seinem Dresdner Lokal gesteigert. Doch gleichzeitig verkürzte er die Steuer, wie es seine Vorgänger auch schon getan hatten. Der 39-Jährige wurde jetzt verurteilt.
Mit seinen Sushi-Gerichten hat der Angeklagte die Umsätze in seinem Dresdner Lokal gesteigert. Doch gleichzeitig verkürzte er die Steuer, wie es seine Vorgänger auch schon getan hatten. Der 39-Jährige wurde jetzt verurteilt. © Symbolfoto: Arvid Müller

Dresden. Angesichts der Vielzahl an Vorwürfen und eines geschätzten Schadens von 800.000 Euro klingt das Strafmaß vergleichsweise milde. Der 39-jährige Ex-Geschäftsführer zweier Sushi-Lokale in der Dresdner Innenstadt wurde am Donnerstag zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt – wegen Steuerhinterziehung in 16 und Fälschung technischer Aufzeichnungen in 939 Fällen. Die Wirtschaftskammer des Landgerichts Dresden setzte die Strafe zur Bewährung aus.

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