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Bau-Marathon für Dresdens Fußwege

Die Stadt steckt dieses Jahr knapp zwei Millionen Euro in Gehwege. Wo sich Fußgänger auf bessere Bedingungen freuen können.

In Dresden werden dieses Jahr viele Fußwege saniert. Damit kommt die Stadt der Kritik von Fußgängern nach.
In Dresden werden dieses Jahr viele Fußwege saniert. Damit kommt die Stadt der Kritik von Fußgängern nach. © Eric Weser (Symbolbild)

Dresden. Brücken werden saniert, neue Radwege angelegt. Aber was ist mit Gehwegen? Knapp zwei Millionen Euro will Dresden dieses Jahr ausgeben, um es Fußgängern leichter zu machen. Das ist geplant.

Schon in Angriff genommen hat die Stadt die Fußwege an der Luboldtstraße am Weißen Hirsch, an der Uhdestraße in Prohlis, der Jägerstraße in der Radeberger Vorstadt, der Kurhausstraße in Leuben sowie der Böttgerstraße in Pieschen. Dort laufen die Arbeiten. Weiter soll es bald in Laubegast gehen. Hier soll der Gehweg an der Villacher Straße saniert werden.

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Auch an der Kyffhäuserstraße, der Tittmannstraße und der Straße Altgruna sollen die Fußwege nicht nur bequemer, sondern vor allem sicherer werden. Das gilt auch für den Leisniger Platz und den Haltepunkt Pieschen. Dort sind zwei Mittelinseln geplant, die es erleichtern sollen, die Straße zu überqueren. Das ist die komplette Liste der Vorhaben:

Bereits abgeschlossen ist der Bau der Fußwege auf der Justinenstraße in Blasewitz, des Rad- und Fußweges Räcknitzer Marktweg in der Südvorstadt und der Verbindungsweg über den Niedersedlitzer Flutgraben in Laubegast. "Wir wollen die Dresdner anregen, öfter zu Fuß zu gehen", sagt Simone Prüfer, die Leiterin des Straßen- und Tiefbauamtes. "Ein guter Zustand der Wege ist dafür unabdingbar." Seit Beginn dieses Jahres habe die Stadt bereits 53 Fußwegsanierungen im Gesamtwert von rund 1,9 Millionen Euro beauftragt.

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