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Straße zur Kleinzschachwitzer Fähre wird bis Ende November erneuert

Dresden lässt die Berthold-Haupt-Straße auf rund 1.000 Metern sanieren und somit die Flutschäden von 2013 beseitigen. Auch neue Straßenbahngleise werden eingebaut.

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Die Berthold-Haupt-Straße in Kleinzschachwitz wird erneuert.
Die Berthold-Haupt-Straße in Kleinzschachwitz wird erneuert. © René Meinig

Dresden. Knapp 20 Jahre nach der Jahrhundertflut im August 2002 und neun Jahre nach dem Hochwasser im Jahr 2013 beseitigt die Stadt Flutschäden, die damals in Kleinzschachwitz entstanden sind. Das betrifft die Berthold-Haupt-Straße, also die Verbindung von der Elbfähre in Kleinzschachwitz nach Leuben. Seit Januar wird auf dem Teilstück zwischen der August-Röckel-Straße und der Straße Am Alten Elbarm gearbeitet. Das ist verbunden mit einer Vollsperrung der Ortsteilverbindung.

Der Bauabschnitt ist mit knapp einem Kilometer Länge besonders umfangreich. An mehreren Teilstücken wird gleichzeitig gearbeitet. Die alte Brücke über den Lockwitzbach ist bereits weg, sie wird durch einen Neubau ersetzt. Gleichzeitig wird die Straßenentwässerung erneuert, die Straße selbst bekommt einen neuen Unterbau, es entstehen neue Bordsteinkanten und Schnittgerinne.

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Vom Lockwitzbachweg bis zur Brücke über den Lockwitzbach arbeiten Bauleute an neuen Straßenbahngleisen, ab dem 19. Mai lassen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) parallel dazu die Schienen in der Gleisschleife Kleinzschachwitz erneuern. Sie bekommt barrierefreie Bahnsteige, ein kleines Gebäude für die Straßenbahnfahrer und Wartehäuschen mit Sitzen.

Nicht nur Straße, Fußwege und Schienen werden erneuert, über den Lockwitzbach führt künftig auch eine neue Brücke. Im Moment wird dafür das Brückenfundament gebohrt.
Nicht nur Straße, Fußwege und Schienen werden erneuert, über den Lockwitzbach führt künftig auch eine neue Brücke. Im Moment wird dafür das Brückenfundament gebohrt. © René Meinig

Gebaut wird unter Vollsperrung für die Straßenbahn und den Autoverkehr voraussichtlich bis zum Oktober dieses Jahres. Anlieger werden weiter über das Nebenstraßennetz und die vorhandenen Querungsmöglichkeiten der Berthold-Haupt-Straße angebunden. Dabei sind je nach Baufortschritt Anpassungen notwendig, so die Stadt. Eine Erreichbarkeit der Grundstücke werde zumindest fußläufig gewährleistet. Alle Umleitungsphasen hat die Stadt auf ihrer Internetseite dargestellt. Auch Sachen-Energie, Vodafone und die Telekom sind an den Bauarbeiten beteiligt.

Die gesamten Bauarbeiten kosten etwa 7,1 Millionen Euro. Mit knapp 6,5 Millionen bezahlen Bund und Freistaat Sachsen den Löwenanteil. Das Geld stammt aus dem Aufbauhilfefonds zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Ende November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Weitere Informationen zum Bauablauf und den Hochwasserschutzmaßnahmen hat die Stadt auf ihrer Internetseite unter www.dresden.de/berthold-haupt-strasse veröffentlicht.

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