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Dresden

Dresden: Busse und Bahnen fahren seltener

Wegen Corona beginnen die DVB schon früher mit dem Ferienfahrplan. Ab wann es soweit ist und welche Linien nicht betroffen sind.

Kommen bald nicht mehr so oft wie gewohnt: Die Straßenbahnen der DVB.
Kommen bald nicht mehr so oft wie gewohnt: Die Straßenbahnen der DVB. © Symbolbild: Rene Meinig

Dresden. Die Dresdner Verkehrsbetriebe stellen früher als geplant den Takt von Bussen und Straßenbahnen um. Grund ist die "Entscheidung des Freistaates Sachsen zur Pandemiebekämpfung, einhergehend mit weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens", teilte Sprecher Falk Lösch am Freitag mit.

Umstellung auf 15-Minuten-Takt

Weil Geschäfte und Schulen schließen, erwarten die Verkehrsbetriebe ab kommendem Montag, dass die Fahrgastzahlen noch weiter zurückgehen werden. Aus diesem Grund bleiben ab Montag alle DVB-Servicepunkte und das Kundenzentrum geschlossen. Auch die Verstärkungsfahrten zur Schülerbeförderung entfallen.

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Außerdem beginnt der Ferienfahrplan, der eigentlich erst für den 21. Dezember geplant war, bereits am kommenden Mittwoch, dem 16. Dezember 2020. Dann fahren die Straßenbahnen tagsüber nur noch im 15-Minuten-Takt.

Die Linien 3, 4, 7, 9 und 11 wiederum kommen ab 9 Uhr weiterhin alle zehn Minuten. Die Buslinien verkehren größtenteils alle 15 beziehungsweise 30 Minuten, die Linien 61, 62 und der Ersatzverkehr für die Linie 11 bleiben beim 10-Minuten-Takt. Die Fähren und die Schwebebahn verkehren nach Winterfahrplan.

Zusätzliche Änderungen zu Weihnachten

An Heiligabend gibt es zusätzliche Änderungen. Bis gegen 15:30 Uhr fahren die Wagen nach Sonnabendfahrplan, danach wird nur noch ein 30-Minuten-Takt angeboten. An den Weihnachtsfeiertagen gelte der Feiertagsfahrplan, so Lösch.

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Die DVB gehen davon aus, dass am Jahresende rund 34 Millionen Menschen weniger mit den gelben Bussen und Bahnen gefahren sein werden, als 2019. Das entspricht einem Rückgang von fast 21 Prozent. (SZ/dkr)

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