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Dresdens Ostumgehung: Abschnitt Eschdorf bis 2024

Damit wird auch Wünschendorf entlastet. Der Verkehrsausschuss des Landtages spricht sich für die Finanzierung aus.

© SZ Infografik

Der nächste Abschnitt der Dresdner Ostumgehung S177 kann offenbar gebaut werden. Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Hartmann mitteilte, hat der Verkehrsausschuss des Sächsischen Landtags am Dienstag Änderungsanträge der Koalitionsfraktionen CDU, SPD und Grüne zum Haushaltsentwurf 2021/22 der Landesregierung beschlossen.

Darin sind auch finanzielle Mittel für den 5,4 Kilometer langen Teilabschnitt Wünschendorf/Eschdorf enthalten. Nach jüngsten Angaben werden für die Strecke rund 50 Millionen Euro benötigt. Laut Hartmann können die Arbeiten dieses Jahr ausgeschrieben werden. Mit Blick auf den Umfang des Vorhabens ist eine europaweite Ausschreibung Pflicht. Hartmann weiter: "Im kommenden Jahr werden die Baufortschritte für die Bürger sichtbar werden.“ Der Wahlkreisabgeordnete nannte Ende 2024 als möglichen Fertigstellungstermin für die Etappe.

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Laut der Statistik von 2015 rollen täglich 7.200 Fahrzeuge durch Eschdorf und Wünschendorf, bis zu acht Prozent davon sind schwere Lkws. Da andere Teile der Dresdner Ostumfahrung zwischen der A4 bei Leppersdorf und der A17 bei Pirna bereits fertig sind bzw. bald vollendet sein werden, zieht die Verbindung immer mehr Verkehr an. Eine Prognose geht sogar von einem Anstieg des Verkehrs bis 2025 auf 14.500 Fahrzeuge pro Tag aus.

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