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Dresden

Fabrikstraße in Dresden bekommt provisorischen Radweg

Seit September können Fahrradfahrer die Straße nicht mehr durchgängig befahren - aus Sicherheitsgründen, wie es heißt. Nun soll eine Zwischenlösung her.

Mit Bauzäunen ist die Fabrikstraße am Kraftwerk Mitte abgesperrt. Das soll sich nun ändern.
Mit Bauzäunen ist die Fabrikstraße am Kraftwerk Mitte abgesperrt. Das soll sich nun ändern. © Sven Ellger

Dresden. Statt auf der vielbefahrenen Chemnitzer oder Tharandter Straße in die Innenstadt zu fahren, nutzen viele Radfahrer aus Plauen, Coschütz und Löbtau die Fabrikstraße auf dem Weg in die Dresdner City. Doch seit Herbst ist diese dicht. Der Energieversorger Sachsen-Energie hatte den Weg durch das Kraftwerk an der Nossener Brücke aus Sicherheitsgründen geschlossen. Jetzt gibt es eine Lösung.

Am kommenden Montag startet der Bau eines provisorischen Radwegs zwischen Fabrikstraße und Oederaner Straße. Dazu erneuern Arbeiter die vorhandene Asphaltfläche, setzen Markierungen, stellen Schilder auf und sorgen für ausreichend Licht auf dem Interimsradweg.

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Die Arbeiten sollen bis zum 10. September abgeschlossen sein, teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit. Da die Fabrikstraße Teil einer Hauptradroute ist, sucht die Stadt mit Sachsen-Energie darüber hinaus nach einer dauerhaften Lösung. Die Kosten für den provisorischen Radweg belaufen sich auf rund 76.000 Euro. (SZ/sr/kh)

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