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Dresden

Fähre: Die Dresdner "Johanna" fährt wieder

Wegen Hochwasser war der Betrieb seit Anfang Februar eingestellt. In Kleinzschachwitz können Busse weiter nicht wenden.

Die "Johanna" kann wieder über die Elbe.
Die "Johanna" kann wieder über die Elbe. © Marion Döring

Dresden. Die Fährverbindung zwischen Johannstadt und der Neustadt ist wieder in Betrieb. Das teilten die Dresdner Verkehrsbetriebe am Freitag mit.

Seit 11.30 Uhr überquert die Fähre "Johanna" wieder die Elbe. Die Einsatzzeit entspreche dem regulären Winterfahrplan, so DVB-Sprecher Falk Lösch.

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Montags bis freitags holt das Schiff ab 6.30 Uhr und am Wochenende ab 9.30 Uhr über. Die letzte Fahrt findet um 18.30 Uhr statt.

DVB rechnen wieder mit Hochwasser

Wegen des Hochwassers musste die Fähre seit dem 5. Februar pausieren. Sie blieb am Altstädter Ufer vertäut. Der Anleger in der Neustadt wurde per Kran abgebaut und weiter oben am Ufer gesichert.

Nachdem der Anleger abgebaut wurde hatten die Fährleute auch einen Schaden an der Landungsbrücke festgestellt. "Die hochwasserbedingte Zwangspause wurde gleich genutzt, um eine gerissene Schweißnaht zu reparieren", so Lösch.

Nun sei der Elbpegel soweit gesunken, dass die Fährstelle wieder in Betrieb gehen kann. Allerdings ist wegen einsetzender Schneeschmelze im Riesengebirge mit weiteren Hochwasserlagen der Elbe am Wochenende zu rechnen.

So sieht es in Kleinzschachwitz und Tolkewitz aus

Die Fährverbindung zwischen Tolkewitz und Niederpoyritz sei unverändert in Betrieb, so Lösch. Auch an der Fährstelle Kleinzschachwitz ist alles wie immer.

Nur die Buslinie 88 verkehre weiterhin verkürzt. Sie endet von Prohlis beziehungsweise Goppeln kommend in Kleinzschachwitz bereits an der Straßenbahnwendeschleife. Der Vorplatz am Fähranleger könne nicht befahren werden, weil dort wegen des Elbepegels für die Busse kein Platz zum Wenden sei. (SZ/dkr)

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