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Stolze Summe für Bautzner Landstraße in Dresden

Dresden bekommt Geld aus der Lkw-Maut. Das ist wichtig, um dringende Arbeiten an Bundesstraßen erledigen zu können. Wofür das Geld genutzt wird.

Die Bautzner Landstraße in Dresden soll mit dem Geld auch zwischen Am Heiderand und Kurparkstraße ausgebaut werden.
Die Bautzner Landstraße in Dresden soll mit dem Geld auch zwischen Am Heiderand und Kurparkstraße ausgebaut werden. © Sven Ellger

Dresden. Es ist eine stolze Summe, die Dresden aus der Lkw-Maut für Bundesstraßen erhält. Für das Jahr 2020 beläuft sich die sogenannte Auskehr auf 903.248 Euro. Das Geld wurde vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr zunächst dem Straßen- und Tiefbauamt weitergeleitet. Nun soll es in den Finanzhaushalt zugunsten des Sammelprojektes Einzelmaßnahmen an Bundesstraßen übertragen werden. In den kommenden Wochen sollen der Bau- und der Finanzausschuss dazu beraten und beschließen.

Für Dresden kommt das Geld zur richtigen Zeit, konnte doch im Haushaltsentwurf zum Doppelhaushalt 2021/2022 aufgrund anderer Prioritäten nicht das nötige Geld für Bau und Instandsetzung von Bundesstraßen im Stadtgebiet berücksichtigt werden. Es soll nun bei der Mitwirkung von aktuell und in den kommenden zwei Jahren laufenden Bauvorhaben von Versorgungsfirmen an Dresdner Bundesstraßen eingesetzt werden.

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Konkret profitieren wird dieses Jahr die Bautzner Landstraße, in deren Ausbau über eine halbe Million Euro fließen soll. So sind 200.000 Euro für den Ausbau zwischen Am Weißen Adler und Elisabethstraße eingeplant. Weitere 150.000 Euro sind für den Abschnitt zwischen Am Heiderand bis Kurparkstraße veranschlagt und weitere 200.000 Euro für die Etappe zwischen Elisabethstraße bis zur Grundstraße.

Auch 2022 ist noch einmal die B6 dran, hier die Bautzner Straße zwischen Mordgrundbrücke und Elbschlössern, in die 100.000 Euro des Mautgeldes fließen sollen. Jeweils weitere 100.000 Euro sind für Arbeiten an der Königsbrücker Landstraße und an der Hansastraße vorgesehen. Für die Radeburger Straße stehen 53.248 Euro in der Vorlage.

Im vergangenen Jahr floss das Mautgeld vor allem in den Ausbau von Radwegen an Bundesstraßen wie auf der St.-Petersburger-Straße (B 170).

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