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Dresden

Terrassenufer: Übergang wird asphaltiert

Seit Anfang Oktober wird hier ein neuer Radweg genutzt. Jetzt will die Stadt die Übergangsstelle sicherer machen.

Viel Aufregung hatte es um den neuen Radweg gegeben. Unnötig sei er, hieß es teilweise im Stadtrat.
Viel Aufregung hatte es um den neuen Radweg gegeben. Unnötig sei er, hieß es teilweise im Stadtrat. © René Meinig

Dresden. Der neue Radweg am Terrassenufer hatte auch in der Stadtpolitik für Wirbel gesorgt. Seit Anfang Oktober verläuft der neu markierte Schutzstreifen zwischen dem Sachsenplatz und der Einmündung kurz hinter der Rietschelstraße. 

Doch die Notwendigkeit hatten auch viele Radfahrer nicht gesehen, da die Mehrheit bisher Elberadweg und Fußweg nutzte. Dazu kam, dass der neue Radstreifen nicht durchführend bis zum Terrassenufer ist. 

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Radfahrer müssen sich in Höhe Terrassenufer 16 entweder auf der Fahrbahn einordnen oder den rechts neben der Fahrbahn verlaufenden Gehweg nutzen, der zur Mitbenutzung durch Radfahrer freigegeben ist.

Jetzt will die Stadt zumindest diesen Übergang sicherer gestalten. Dafür lässt das Straßen- und Tiefbauamt jetzt das Kopfsteinpflaster durch eine Asphaltdecke ersetzen, die in den gemeinsamen Geh- und Radweg mündet. 

Außerdem soll eine weiße, reflektierende Oberflächenversiegelung dazu dienen, Autofahrer auf Radfahrer aufmerksam zu machen, die auf die Fahrbahn wechseln. Die Bauarbeiten beginnen morgen, Dienstag den 27. Oktober und dauern bis zum 4. November. Einschränkungen für den Verkehr wird es laut Behörde nicht geben. 

Derweil fordern Anwohner in einer Online-Petition an die Stadt, den Radweg wieder zurück zu bauen, weil dort über 50 Parkplätze weggefallen sind. Die Maßnahme sei weder vom Stadtbezirksbeirat noch vom Stadtrat beschlossen, womit ein "bürgerliches Engagement ausgehebelt" worden sei.

Durch den Wegfall der Parkmöglichkeiten am Terrassenufer steige der Parkdruck im Wohngebiet für Anwohner. Handwerker und Lieferanten seien gezwungen ihr Fahrzeug verkehrswidrig auf dem Gehweg abzustellen, heißt es in der Petition, die Anwohnerin Elaine Squar initiert hat. 

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