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"Tolerade" zieht durch Dresden - Staugefahr am Sonnabend

Autofahrer sowie Bus- und Bahn-Fahrgäste in Dresden müssen am Sonnabend mit Sperrungen und Wartezeiten rechnen. Grund ist eine sechsstündige Tanzparade.

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2021 nahmen Hunderte Menschen an der Dresdner "Tolerade" teil.
2021 nahmen Hunderte Menschen an der Dresdner "Tolerade" teil. © Sven Ellger

Dresden. Die Demonstration und Tanzparade "Tolerade" wird am Sonnabend zu Verkehrsbehinderungen in der Dresdner Neu- und Altstadt führen. Nach der Auftaktkundgebung am Bahnhof Neustadt um 14 Uhr zieht der Musik-Protestzug in die Altstadt und anschließend entlang des Pirnaischen Platzes und des Straßburger Platzes über die Albertbrücke in die Äußere Neustadt.

"Alle Verkehrsteilnehmenden müssen sich aus diesem Grund auf zeitweise Sperrungen, Einschränkungen und Wartezeiten in diesen Bereichen einstellen", teilt die Stadtverwaltung mit. Auch im Bus- und Bahnverkehr sei mit Einschränkungen zu rechnen.

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Das Ende der Demo ist für 20 Uhr geplant. Bei der Versammlungsbehörde sind 4.000 Teilnehmer angemeldet.

Die erste "Tolerade" fand im Mai 2015 statt, um ein Zeichen für Solidarität, Offenheit und Toleranz zu zeigen. "Die Idee, gleichzeitig die Musik- und Clubkultur auf die Dresdner Straßen zu bringen und dabei für eine moderne und offene Gesellschaft zu demonstrieren, mündete in einer Parade", so die Organisatoren. Mit dem Erstarken von Pegida sei auch der Wunsch gewachsen, sich entschieden für ein tolerantes und respektvolles Miteinander zu positionieren. Die an der Parade beteiligten LKW werden von verschiedenen Akteuren, Vereinen und Initiativen aus Dresden und Umgebung gestaltet. (SZ/sr)

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