Dresden
Merken

Winterdienst auf mehr Radwegen in Dresden unterwegs

Immer mehr Dresdner Radwege werden bei Schnee und Eis beräumt. Auch auf den Straßen ist die Stadt auf den Winter vorbereitet.

 2 Min.
Teilen
Folgen
Der Dresdner Winterdienst ist startklar. Zu ihm gehört Straßenbauer Thomas Saupe.
Der Dresdner Winterdienst ist startklar. Zu ihm gehört Straßenbauer Thomas Saupe. © Sven Ellger

Dresden. Mit Blick auf den zunehmenden Radverkehr in Dresden ist eine stufenweise Erweiterung des Winterdienstes im Radverkehrsnetz geplant. Im vergangenen Winter sind bereits 150.000 Quadratmeter von Schnee und Eis befreit worden, in diesem Winter kommen 25.000 Quadratmeter dazu, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit.

"Ziel ist die gleichrangige Räumung von Fahrbahnen und Radwegen und eine lückenlose Erschließung zentraler Radverkehrsrouten", heißt es.

Insgesamt stehen für den Winterdienst in dieser Saison rund 4,6 Millionen Euro zur Verfügung, plus 250.000 Euro für den Winterdienst im Radverkehrsnetz. Zum Räumen und Streuen gibt es 42 Einsatzfahrzeuge. Welche Straßen wann geräumt werden, legt ein Plan mit Dringlichkeitskategorien fest, so die Stadt. Zum Hauptnetz mit höchster Dringlichkeit zählen Bundes-, Staats- und Kreisstraßen, das ÖPNV-Netz sowie die Elbbrücken.

Etwa die Hälfte des 1.400 Kilometer langen Straßennetzes wird vom Winterdienst betreut.

Tonnen an Streusalz stehen dem Dresdner Winterdienst für die nächsten Monate zur Verfügung.
Tonnen an Streusalz stehen dem Dresdner Winterdienst für die nächsten Monate zur Verfügung. © Sven Ellger

Zum Start in den Winter weist die Stadt auch Anlieger auf ihre Pflichten hin: Diese haben die angrenzenden Gehwege vor, hinter bzw. um ihr Grundstück sowie angrenzende Treppen werktags bis 7 Uhr und sonn- und feiertags bis 9 Uhr vom Schnee zu beräumen und bei Glätte zu streuen. So oft es die Sicherheit erfordert, seien diese Arbeiten tagsüber bis 20 Uhr zu wiederholen.

Eiszapfen an Dächern und Dachrinnen, die Passanten gefährden könnten, müssten sofort beseitigt werden. Ist das nicht gleich möglich, so hätten Anlieger die Gefahrenstelle abzusperren. Die Pflichten im Detail hat die Stadt auf ihrer Internetseite unter dem Stichwort Winterdienst zusammengefasst. (SZ/sr)