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Dresden: DVB streiken am Donnerstag

Ende September haben die Fahrer von Bussen und Bahnen in Dresden schon einmal die Arbeit niedergelegt. Das erwartet Fahrgäste am Donnerstag.

Bereits am 29. September blieben die Busse und Bahnen der DVB in den Depots.
Bereits am 29. September blieben die Busse und Bahnen der DVB in den Depots. © Archiv/dpa-Zentralbild/Robert Michael

Dresden. Es wird wieder gestreikt. Zum zweiten Mal innerhalb von reichlich zwei Wochen streiken am Donnerstag die Mitarbeiter der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). Wie schon am 29. September beginnt der Streik am frühen Morgen, wenn die Busse und Bahnen eigentlich ausrücken sollen, damit Berufstätige zur Arbeit und Schüler in die Schulen fahren können. Anders als damals endet der Streik dieses Mal um 19 Uhr. Ende September dauerte er bis 20 Uhr.

Die Streikankündigung von Verdi kam am Dienstag. Ihr waren am Montag Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern vorausgegangen. Dabei habe die Arbeitgeberseite "ein Angebot vorgelegt, das den Namen nicht verdient", stellte Gerd Doepelheuer fest, Verhandlungsführer und Fachbereichsleiter bei Verdi für den sächsischen Verkehrsbereich. Unter anderem sei für Juli 2020 bis Februar 2021 eine Nullrunde angeboten worden, danach Steigerungen um jährlich ein Prozent.

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Neben bundesweiten Streikforderungen geht es laut Verdi in Sachsen unter anderem auch um die Reduzierung der Arbeitszeit pro Woche von 39 auf 38 Stunden und Sonderzahlungen für langjährig Beschäftigte.

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Von dem Streik werden wie im September alle Linien betroffen sein, die die DVB selbst betreiben. Tochterunternehmen wie das Busunternehmen Taeter Tours und die Dresdner Verkehrsservicegesellschaft (DVS) fahren. Schwerpunkt der DVS sind laut eigenen Angaben des Unternehmens die Buslinien 94, 88, 79, 72/77, 75, 73, 66 und 61.

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