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Dresdens Sozialamt in Personalnot

Menschen, die Eingliederungshilfe beantragen, müssen derzeit in Dresden teils deutlich länger warten. Das ist der Grund.

Die Eingliederungshilfe unterstützt Menschen mit Behinderung bei der Bewältigung des Alltags.
Die Eingliederungshilfe unterstützt Menschen mit Behinderung bei der Bewältigung des Alltags. © Claudia Hübschmann

Dresden. Mit dem 2016 beschlossenen Bundesteilhabegesetz sollte die Unterstützung von Menschen mit Behinderung in Deutschland effizienter und gerechter werden. Dafür wurde auch die Eingliederungshilfe  im Sozialgesetzbuch neu geregelt. 

Doch diese Umstellung führt in Dresden offenbar zu Problemen im Sozialamt. Die Umsetzung führe "bei der Antragsbearbeitung zu einem sehr hohen Verwaltungs- und Zeitaufwand", heißt es aus der Behörde. Aufgrund der aktuellen personellen Kapazitäten im Sozialamt könne es daher zu längeren Bearbeitungszeiten der Anträge kommen.

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Jetzt soll schnellstens nachgebessert werden. „Wir haben einige Anpassungen in den Arbeitsabläufen vorgenommen, um so aktuelle Anträge sowie noch offene Vorgänge schnellstmöglich bearbeiten zu können. Sollte es trotzdem bei der Bearbeitung von Anträgen zu der einen oder anderen zeitlichen Verzögerung kommen, bitten wir hierfür um Verständnis", sagt Michaela Dietze, Leiterin der für die Bearbeitung von Anträgen auf Eingliederungshilfe zuständigen Abteilung.

Antragstellende, die Fragen oder Rückfragen haben, können sich an das Sozialamt, Sachgebiet Eingliederungsleistungen, entweder telefonisch unter 0351 4884951 oder per E-Mail unter [email protected] wenden. (SZ/dkr)

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