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Dresdner Leichtbau-Startup baut Produktionshalle

Das Unternehmen Herone will neuartige Faserverbundteile für Flugtaxis produzieren – mit Unterstützung der Landeshauptstadt.

Am Demonstrator: Herone-Geschäftsführer Daniel Barfuß (l) und Robert Franke,Leiter der Dresdner Wirtschaftsförderung.
Am Demonstrator: Herone-Geschäftsführer Daniel Barfuß (l) und Robert Franke,Leiter der Dresdner Wirtschaftsförderung. ©  PR

Dresden. Das Dresdner Leichtbau-Start-up „Herone“ wird nicht nur neuartige Materialien für Flugtaxis entwickeln, sondern sie auch produzieren. Mit einem symbolischen Spatenstich startete das Unternehmen gemeinsam mit Partnern am Dienstag den Neubau einer fast 700 Quadratmeter großen Produktionshalle im Dresdner Industriegelände.

Die Herone GmbH ist eine Ausgründung des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik der Technischen Universität (TU). Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion thermoplastischer Faserverbund-Profile für Hochleistungs-Anwendungen, wie sie etwa in der Luft- und Raumfahrt-Branche gefragt sind. „Mit einem eigenen Produktionsstandort ist es uns ab 2021 möglich, unsere Hightech-Produkte zum Beispiel für Flugtaxis, in Großserie und Made in Germany zu fertigen“ , sagt Daniel Barfuß, Geschäftsführender Gesellschafter der Herone GmbH.

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Mit dieser Idee haben sich die Forscher bereits 2018 erfolgreich um die Innovationsförderung der Landeshauptstadt beworben und dafür über 90.000 Euro eingeworben. Für Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung ist Herone „ein Paradebeispiel für die Wirksamkeit unseres Förderinstruments“.

Forschung und Entwicklung zukunftsweisender Ideen werden gezielt unterstützt sowie Ansiedlung und weitere Wertschöpfung in Dresden forciert. In weniger als einem Jahr vom Uni-Büro in eine Produktionshalle mit Bürogebäude ziehen zu können, sei eine außergewöhnliche Leistung, „die uns stolz macht“ , so Franke. Die Fertigstellung der Halle ist für März 2021 geplant.

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