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Nach einem Jahr wieder Elbeflohmarkt in Dresden

Wegen Corona war lange Flohmarktpause an der Albertbrücke. Nun gibt es eine Regelung mit dem Gesundheitsamt - und einen Termin für den Neustart.

Was auf Wochenmärkten gilt, gilt auch für den Elbeflohmarkt: Maske auf und Abstand halten.
Was auf Wochenmärkten gilt, gilt auch für den Elbeflohmarkt: Maske auf und Abstand halten. © Archiv/Sven Ellger

Dresden. So ganz genau kann sich Michael Sternberger nicht mehr erinnern. "Es war jedenfalls Mitte Juli", sagt der Marktleiter. Da fand 2020 zum vorerst letzten Mal der Flohmarkt neben der Albertbrücke an der Elbe statt. Seitdem ist er an allen Wochenenden ausgefallen.

Nun soll er wieder stattfinden. Der Termin für den ersten Markt ist am kommenden Sonnabend. Das kündigte der Marktleiter am Montag gegenüber der SZ an. Zwar stand zu dieser Zeit auf der Internetseite des Flohmarktes noch, dass er "vorerst auch weiterhin bis auf Weiteres geschlossen" bleibt. Sternberger sagte aber, jetzt habe die Veranstalterfirma Melan eine Regelung mit dem Dresdner Gesundheitsamt gefunden. Damit darf der Flohmarkt wieder stattfinden.

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Knackpunkt war die Kontaktnachverfolgung. "Wir sollten den Flohmarkt einzäunen", sagt Sternberger, das sei aber nicht möglich gewesen. Nun gelten Maskenpflicht - auch für die Händler - und die Abstandsregel. Außerdem haben die Verantwortlichen entschieden, dass es am Sonnabend erst einmal keine Imbissangebote geben wird, auch kein Eis. "Das wird ein Probelauf", sagt Sternberger.

Mit dem vollen Getränke- und Speiseprogramm soll der Flohmarkt voraussichtlich am 14. August wieder stattfinden. Allerdings darf dann nur auf einer eigens dafür vorgesehenen Freifläche mit Tischen gegessen werden. Die Bratwurst beim Flanieren ist also nicht gestattet.

"Wir werden jetzt behandelt wie ein Wochenmarkt oder ein Einkaufszentrum", fasst Michael Sternberger die Corona-Regeln zusammen, die vorerst auf dem Elbeflohmarkt gelten. Geplant ist, ihn ab sofort wieder jede Woche stattfinden zu lassen - bis zum Ende der Saison im November. Vorausgesetzt, Corona macht den Veranstaltern und Händlern nicht wieder einen Strich durch die Rechnung.

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Seit dem vergangenen Wochenende muss der Markt an der Dresdner Albertbrücke pausieren. Grund ist ein Paragraf der sächsischen Corona-Schutzverordnung.

Andere Dresdner Flohmärkte finden seit mehreren Wochen wieder statt - etwa der auf der Pferderennbahn in Seidnitz oder der auf dem Parkplatz am Haus der Presse. (SZ/csp)

Transparenzhinweis: Zur DDV-Mediengruppe, die unter anderem die Flohmärkte auf der Rennbahn und am Haus der Presse organisiert, gehören auch die Dresdner Morgenpost, die Sächsische Zeitung und sächsische.de.

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