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Dresdens Familienbad

Zentral gelegen ist im Georg-Arnhold-Bad viel los. Und wenn mal tote Hose ist, dann kriegen es alle mit.

© René Meinig

Von Klemens Deider

Deutschlandweit bekannt wurde das Bad mit der langen Geschichte Anfang Juni. Nach dem Konzert der Toten Hosen im benachbarten DDV-Stadion kletterten Campino und einige Fans über den Zaun des Georg-Arnhold-Bades und erfrischten sich im Freibad. Da sie ein Foto davon veröffentlichten, bekamen es auch alle mit. Eine Anzeige wurde gestellt, wieder zurückgenommen, weil die Toten Hosen sich entschuldigten und dem Bad 5 000 Euro spendeten.

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Neben Rockstars, deren ungeplanter Besuch am 3. Juni den Dresdnern am 3. August ein Nachtschwimmen beschert, kommen besonders Familien gern ins Arni, wie der Dresdner sagt. Für die jüngsten Besucher gibt es ein überdachtes Planschbecken und einen Spielplatz mit Wasserlauf zum Matschen. Für die Größeren gibt es eine 18-Meter-Breitrutsche, Strömungskanal und Wasserkanone. Die Außenanlage mit der 14 000 Quadratmeter großen Liegewiese lädt zum Sonnenbaden und Entspannen ein. Wer will, kann in dem 1926 eröffneten und mehrfach umgebauten Bad im 25-Meter-Becken seine Bahnen schwimmen.

Zur Eröffnung waren die Bahnen noch 100 Meter lang. Damals gab es in dem vom Bankier Georg Arnhold zu großen Teilen finanzierten Freibad nur dieses eine, 30 Meter breite, Becken samt Sprungturm. Dafür war bei den Wettkämpfen Platz für 5 000 Besucher auf den Rängen neben dem Becken. So viel Platz gibt es heute nicht mehr. Wird auch gar nicht mehr benötigt, es sei denn, Campino verlegt seinen nächsten Dresden-Auftritt ins Georg-Arnhold-Bad.