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Sport

Dresdner Handballer unterliegen Hamburg

Beim 28:33 untermauern die Norddeutschen ihren Aufstiegsanspruch. Der HC Elbflorenz blickt dagegen in andere Regionen.

Dresdens Sebastian Gress  versucht sich gegen die Hamburger Abwehr zu behaupten.
Dresdens Sebastian Gress versucht sich gegen die Hamburger Abwehr zu behaupten. © Matthias Rietschel

Der Handball-Zweitligist HC Elbflorenz hat sein zweites Heimspiel dieser Saison am Freitagabend verloren. Das Team von Trainer Rio Göde musste sich vor 1 521 Zuschauern in der Ballsportarena dem HSV Hamburg mit 28:33 (13:17) geschlagen geben. Die Dresdner quartieren sich nach diesem 3. Spieltag mit 2:4 Zählern vorerst im unteren Tabellendrittel ein. Die glänzend aufgelegten Gäste übernahmen zumindest für eine Nacht die Tabellenführung – und gehören in dieser Form auch zu den Aufstiegsfavoriten.

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Mit Steven Rupprich bleibt ein weiterer Stammspieler der vergangenen Jahre dem Team von Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton erhalten. 

Die Hamburger verstanden, die Gastgeber mit immer neuen Angriffsvariationen zu beschäftigen. Da nutze es auch nichts, dass Dresdens Torhüter Mario Huhnstock mehr Bälle parierte (17) als sein Gegenüber. Das Fehlen von Nils Kretschmer (Innenmeniskusriss) und größtenteils auch von Henning Quade (Adduktorenprobleme) konnten die Sachsen trotz aufopferungsvoller Schlussphase und des starken Marc Pechstein (7 Tore) nie ganz kompensieren. (ald)