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Dresden

Dresdner Kita-Beiträge steigen erneut

Von einer Gratis-Betreuung im Vorschuljahr und im Hort will die Stadt erst einmal absehen.

Am stärksten steigen die Elternbeiträge ab Herbst in den Kinderkrippen. © Sven Ellger

Dresdens Erzieher bekommen seit zwei Jahren nicht nur mehr Lohn. In den Kitas arbeiten auch mehr Betreuer als früher. Das hat seinen Preis. Im September will die Stadt abermals die Elternbeiträge erhöhen.

Für die neunstündige Betreuung eines Krippenkindes werden dann 225,66 Euro monatlich fällig, so der Plan. Das wären gut neun Euro mehr als bisher. Der Platz im Kindergarten soll sich um fast fünf Euro auf 160,30 Euro im Monat verteuern. Geringer fällt die Steigerung bei Hortkindern aus: Die sechsstündige Betreuung soll nur etwa einen Euro mehr kosten, monatlich wären dann 87,74 Euro zu zahlen. Für das zweite Kind in einer Kita wird wie bisher ein Nachlass gewährt. Dasselbe gilt für Kinder von Alleinerziehenden. Das dritte Kind bleibt beitragsfrei.

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Dresden darf die gestiegenen Betriebskosten zu einem gewissen Teil auf die Elternbeiträge umlegen. Der gesetzliche Rahmen soll weiterhin voll ausgeschöpft werden. Einerseits ließe der Haushalt keine finanziellen Spielräume zu. Andererseits sollen Eltern mit geringem Einkommen auch in Zukunft keiner Mehrbelastung ausgesetzt sein, so die Stadt. Sollte sich der Stadtrat aber dazu entscheiden, für Kinder im Schulvorbereitungsjahr und im Hort gar kein Geld mehr zu verlangen, was der Freistaat den Kommunen seit diesem Jahr freistellt, kämen auf die Stadt Beitragsausfälle in Höhe von bis zu 42 Millionen Euro in diesem und nächsten Jahr zu, heißt es weiter. Über die neuen Beiträge soll noch der alte Stadtrat im Juni abstimmen. (SZ/sr)