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Dresden

Dresdner Kita ausgezeichnet

Die Kita "Briesnitzer Spatzenvilla" wurde sächsischer Landessieger im Wettbewerb "Forschergeist 2020" - und gewann dafür 2.000 Euro Preisgeld.

Die Kita "Briesnitzer Spatzenvilla" wurde für ein Forschungsprojekt im Wettbewerb "Forschergeist 2020" ausgezeichnet.
Die Kita "Briesnitzer Spatzenvilla" wurde für ein Forschungsprojekt im Wettbewerb "Forschergeist 2020" ausgezeichnet. © Archiv: Norbert Neumann

Berlin/Dresden. Für das Projekt "Ich werde bald 7 - aber wie viel ist siebzig?" ist die Kita "Briesnitzer Spatzenvilla" in Dresden zum sächsischen Landessieger im Wettbewerb "Forschergeist 2020" gekürt worden. Die Jury wertete es als ein spannendes Forschungsprojekt und gelungenes Beispiel für vorbildliche Bildungsarbeit im frühkindlichen Bereich, wie die Deutsche-Telekom-Stiftung und die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" am Dienstag in Berlin mitteilten. 

An der Ausschreibung hatten bundesweit 651 Kitas mit Projekten aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik teilgenommen. Die 16 Landessieger erhalten jeweils ein Preisgeld von 2.000 Euro.

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Anlass für das Forscherprojekt der Dresdner Kita war der 70. Geburtstag der Einrichtung - eine Zahl, die für die Mädchen und Jungen nur schwer zu greifen war. Deshalb erkundeten die Kinder und die Erzieherinnen gemeinsam ihre Kita. Mit Fotoapparaten ausgestattet dokumentierten sie ihre Lieblingsorte und sprachen mit ihren Großeltern über deren Zeit dort.

Das ist der Wettbewerb:

Alle Kitas in Deutschland, die Projekte mit Kindern von drei bis sechs Jahren umsetzen und sie so für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - die sogenannten MINT-Fächer - begeistern, waren eingeladen, sich bis zum 31. Januar zu bewerben. "Forschergeist 2020" ist ein Online-Wettbewerb. Ab dem 9. September stand der Online-Bewerbungsbogen auf dieser Website zur Verfügung.

Eine Jury aus Experten aus Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft sichtete alle eingehenden Bewerbungen und wählte in einem zweistufigen Auswahlverfahren zuerst die Landessieger aus. Aus diesen werden dann die fünf Bundessieger gekürt. Zusätzlich hat die Jury die Möglichkeit, Sonderpreise für besonderes Engagement in bestimmten Bereichen zu vergeben. Die Vergabe der Sonderpreise erfolgt unabhängig von regionaler Zugehörigkeit.

Alle 16 Landessieger reisen zur Bundespreisverleihung nach Berlin. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung werden dort die Bundessieger bekannt gegeben.
Der geplante Termin am 24. Juni könnte sich wegen der Corona-Pandemie jedoch verschieben. In diesem Fall wird der neue Termin zeitnah auf der Website kommuniziert.

Die Landessieger sollten eigentlich vor Ort ausgezeichnet werden. Das "Forschergeist"-Mobil sollte in jedes Bundesland reisen, um der Kita den Preis direkt in die Einrichtung zu bringen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Tour abgesagt werden.

Das gibt es zu gewinnen:

Die 16 Landessieger erhalten ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Die fünf Bundessieger erhalten zusätzlich 3.000 Euro. Die Sonderpreise der Jury sind mit je 2.000 Euro dotiert. Das Preisgeld soll für die mathematische, informatische, naturwissenschaftliche oder technische Bildungsarbeit in der Einrichtung eingesetzt werden. Die Kitas werden gebeten, zur späteren Verwendung des Preisgeldes einen kurzen Bericht abzugeben. (dpa/SZ)

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