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Dresden

Dresdner ohne Mundschutz angefeindet

Wer keine Mund-Nase-Maske trägt, wird oft angefeindet, teilt die Stadt mit. Für wen eine Ausnahme von der Regelung gilt und ab wann Kinder eine Maske tragen müssen.

Viele Dresdner können aus gesundheitlichen Gründen trotz Pflicht keine Mund-Nasen-Maske tragen. Die Stadt berichtet von Anfeindungen gegen diese.
Viele Dresdner können aus gesundheitlichen Gründen trotz Pflicht keine Mund-Nasen-Maske tragen. Die Stadt berichtet von Anfeindungen gegen diese. © Christian Juppe

Dresden. Immer mehr Menschen in Dresden halten sich an die seit Montag geltende Pflicht, beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das teilt die Stadt am Mittwoch in ihrem täglichen Update zur Corona-Pandemie mit. 

"Es wurden aber auch immer wieder Sorgen von Menschen an uns herangetragen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Masken tragen können und dafür teilweise sogar in der Öffentlichkeit angefeindet wurden", erklärt Bürgermeisterin Kristin Klaudia Kaufmann. 

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Für diese Menschen reiche ein Schwerbehindertenausweis oder eine Bescheinigung des Arztes als Nachweis. "Hier bitte ich auch die Dresdner um Sensibilität, denn zum Beispiel mit einer Vorerkrankung der Lunge kann es gesundheitsschädlich sein, eine Maske zu tragen", so Kaufmann. 

Im Übrigen gelte diese Ausnahme auch für die kleinsten Dresdner Bürger. Im Sinne der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung müssten Kinder nur dann eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn sie dazu in der Lage seien. "Wann ein Kind dazu in der Lage ist, entscheiden die Eltern. Eine Altersgrenze wird dabei nicht vorgegeben", heißt es in der Mitteilung der Stadt. (SZ)

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