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Dresdner Springerin hat Synchron-Gold

Baku. Drei Sachsen standen am Wochenende bei den ersten Europaspielen in Baku auf dem Treppchen. Wasserspringerin Louisa Stawczynski vom Dresdener SC fügte der Silbernen vom Freitag vom Ein-Meter-Brett noch eine Goldene hinzu.

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© Reuters

Baku. Drei Sachsen standen am Wochenende bei den ersten Europaspielen in Baku auf dem Treppchen. Wasserspringerin Louisa Stawczynski vom Dresdener SC fügte der Silbernen vom Freitag vom Ein-Meter-Brett noch eine Goldene hinzu. Mit der Rostockerin Saskia Oettinghaus gewann sie den Synchron-Wettbewerb vom Drei-Meter-Brett. „Wir haben im Bus davon geträumt – aber es war doch nur ein Traum“, sagte die 18-Jährige. „Und als wir im dritten Durchgang mit der Auerbachschraube unseren schwierigsten Sprung gut durchbrachten, wussten wir, dass wir vorne mit dabei sind.“

Turnerin Sophie Scheder gewann in Baku ihre zweite Silbermedaille. „Als ich den Abgang in den Stand gemacht habe, war ich so erleichtert“, sagte die Chemnitzerin nach ihrer gelungenen Stufenbarren-Übung. „Das kann man sich gar nicht vorstellen. Im Unterbewusstsein hatte ich schon Angst, dass es doch wieder schiefgeht, dass vielleicht doch wieder nur der vierte Platz wie am Schwebebalken herauskommt. Als es dann aber wirklich geklappt hat, da war ich so happy.“

Binnen fünf Minuten durften die deutschen Schützen zweimal jubeln. Erst sicherte Bogenschützin Karina Winter den souveränen Sieg. Wenig später holte sich Christian Reitz ebenfalls überlegen den Titel. Der gebürtige Löbauer gewann Gold mit der Schnellfeuerpistole.

Chef de Mission Dirk Schimmelpfennig zog angesichts von vier Titeln am Wochenende ein zufriedenes Fazit zur Hälfte der Kontinentalspiele. Hinter Russland und Gastgeber Aserbaidschan belegt das deutsche Team mit zehnmal Gold derzeit den dritten Rang. (SZ/dpa)