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Dresden

Dresdner Taxifahrer legen die Arbeit nieder

Der Protest richtet sich gegen den Verkehrsminister. Im Korso wollen die Fahrer durch die Stadt ziehen.

Die Dresdner Taxifahrer fürchten billigere Konkurrenz. © dpa/Franziska Koark

Wer am Mittwoch ein Taxi braucht, muss sich auf Einschränkungen einstellen. Der Bundesverband der Taxi und Mietwagen hat zu einem deutschlandweiten Aktionstag gegen die Liberalisierung des Personenbeförderungsgesetzes aufgerufen. Deshalb wollen Fahrer zwischen 8 und 10 Uhr in Dresden die Arbeit niederlegen. 

Im Korso wollen sie vom Busparkplatz an der Ammonstraße über die St. Petersburger Straße zum Flughafen fahren. Der Rückweg führt am Landtag vorbei. Darüber hinaus werden Taxifahrer an der großen Sternfahrt nach Berlin teilnehmen.

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Die Gesetzesänderung sieht zum Beispiel vor, dass auch Anbieter ohne Taxi-Lizenz unterwegs Fahrgäste einsammeln dürfen. Bisher müssen sie nach jeder Bestellung an ihren Hauptstandort zurückkehren. Außerdem will das Verkehrsministerium nicht mehr einschränken, dass diese Anbieter Fahrgäste mit ähnlichem Start und Ziel in einem Wagen chauffieren dürfen. Alex Noack, der den Dresdner Korso organisiert, spricht von einem unfairen Wettkampf, wobei Anbieter wie Uber um alle Pflichten erleichtert würden, die Taxiunternehmen erfüllen müssten. Es sei zu befürchten, dass Taxis am Ende das teurere Angebot darstellten und nicht mehr genutzt würden. Die Tarife legen im Übrigen die Kommunen fest, nicht die Unternehmen selbst. 

Wie viele Taxifahrer sich der Demonstration anschließen werden, ist noch unklar. Noack habe für den Korso etwa 100 Teilnehmer beim Ordnungsamt angemeldet, sagte er. Möglich sei aber, dass es mehr werden. Allerdings sollen noch ausreichend Fahrer für die Patientenbeförderung zur Verfügung stehen. (SZ/sr)

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