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Dresdner Volleyballerinnen kassieren erste Bundesliga-Niederlage

Die DSC-Frauen mussten zwei Tage nach ihrer 0:3-Niederlage in der Champions League bei Omichka Omsk auch in der Bundesliga den ersten Punktverlust hinnehmen. Gegen Potsdam unterlagen sie mit 1:3.

Dresden. Die Volleyball-Frauen des Dresdner SC mussten zwei Tage nach ihrer 0:3-Niederlage in der Champions League bei Omichka Omsk (Russland) auch in der Bundesliga den ersten Punktverlust hinnehmen. Sie unterlagen in einer spannenden und zum Teil dramatischen Partie beim SC Potsdam mit 1:3 (19:25, 25:20, 36:38, 22:25). Zusätzlicher Wermutstropfen war dabei eine Fußverletzung von Mittelblockerin Jaroslava Pencova, die sie Mitte des ersten Satzes erlitt und damit das Spiel nicht fortsetzen konnte.

Zu Beginn des Spiels gerieten die Elbestädterinnen, denen noch die Strapazen ihrer Reise nach Sibirien in den Gliedern steckten, schnell ins Hintertreffen. Auch im zweiten Abschnitt führte Potsdam mit 8:3 und 16:12. Doch mit einer Aufschlagserie von Zuspielerin Mareen Apitz starteten die Gäste eine Aufholjagd, die sie mit dem Satzausgleich krönten. Knackpunkt der Partie war der dritte Durchgang. Das Team von Trainer Alexander Waibl hatte sich in allen Elementen stabilisiert und lag mit 21:18 in Front. Doch durch einige leichte Fehler des DSC kam der Gastgeber wieder heran. Die Dresdnerinnen erarbeiteten sich trotzdem sechs Satzbälle in Serie, die jedoch ungenutzt blieben. Anschließend wehrten sie fünf Satzbälle von Potsdam ab, konnten danach aber auch die siebte und achte eigene Chance nicht verwerten.

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Im vierten Satz schickte Waibl noch einmal frische Kräfte auf das Feld, Potsdam ließ sich jedoch den Sieg nicht mehr streitig machen, verwandelte nach 125 Minuten den dritten Matchball. „Wir haben uns zu viele Fehler geleistet, was sicher auch ein Ergebnis unserer langen Reise war“, erklärte Waibl, dessen Team bereits am Mittwoch im Achtelfinale des DVV-Pokals erneut in Potsdam aufschlagen muss. (dpa)