merken

Dresdner wird zum „Anti-Superstar“

Marcel Sonntag überraschte Dieter Bohlen mit einer Stimme, die ihm niemand zutraute.

© RTL

Da waren sie baff, die Damen und Herren in der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“. Am Samstagabend zeigte RTL, wie der 24-jährige Tischler Marcel Sonntag aus Dresden mit der Startnummer 38 047 im Castingstudio vor Dieter Bohlen vorsang. Mitgebracht hatte er „An Angel“ von der Kelly Family.

Pioniergeist und Weitblick in Naturkosmetik vereint

Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

Zunächst schien alles auf einen der typischen Fremdschämauftritte hinauszulaufen. „Das mit Dresden hättest du aber nicht erzählen brauchen“, witzelte Bohlen. Der Dialekt spräche schließlich für sich. Was er Besonderes mache? „Nichts“. Wie er das Comeback der Kelly Family finde? „Bombe.“ Als Bohlen dann noch die tätowierten Buchstaben „C.O.O.L.“ auf Marcels Fingerknöcheln entdeckte, schien klar: Das dürfte ziemlich peinlich werden.

Doch Pustekuchen! Marcel Sonntag nahm sich seine Gitarre und sang mit glockenheller Stimme. Wenn man die Augen schloss, konnte meinen, Angelo Kelly 1994 singen zu hören. Auf einmal schauten sich die Juroren verwundert an. „Du bist überhaupt kein Profi, kein Performer. Dir fehlt im Grunde alles, was es irgendwie braucht“, fand Sängerin Ella Endlich. „Aber irgendwie höre ich dir gern zu.“

Als auch Dieter Bohlen seinen Daumen hob und alle vier Juroren mit „Ja“ stimmten, schickten sie Marcel damit in die nächste Runde. Wie und wann es dort für ihn weitergeht, ist noch geheim. (SZ/hbe)