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Dresdnerin springt in Kiew zu Bronze

Wie schon im vergangenen Jahr landet Tina Punzel vom Drei-Meter-Brett auf Rang drei. Die 24-Jährige ärgert sich.

Unter anderem mit diesem Sprung holt Tina Punzel in Kiew Edelmetall. © Efrem Lukatsky/AP/dpa

Kiew. Wasserspringerin Tina Punzel hat bei der Europameisterschaft in Kiew ihre zweite Medaille gewonnen. Die 24-Jährige sicherte sich wie schon 2018 in Glasgow Bronze im Wettbewerb vom 3-Meter-Brett und verpasste mit 290,15 Punkten die Goldmedaille um nur 3,7 Punkte. Der Sieg ging an die Niederländerin Inge Jansen (293,85), Kristina Iljinych aus Russland (292,60) gewann Silber.

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Wasserspringerin Tina Punzel verpasst bei ihrem dritten Start zwar eine Medaille knapp. Doch es könnte trotzdem ihre erfolgreichste EM werden.

"Es ist so ein lachendes und ein weinendes Auge. Bei keinem hat alles zusammengepasst. Daher ärgert es mich eigentlich umso mehr, obwohl ich einen Riesenfehler gemacht habe, dass ich so nah an Gold vorbeigeschrammt bin", sagte Punzel. "Tina hat damit wieder bestätigt, dass sie zur europäischen Spitze gehört, mit einem kleinen weinenden Auge im Knopfloch. Sie wollte nach langer Zeit den EM-Titel, hat es von der Leistung her eigentlich auch drauf gehabt", sagte Bundestrainer Lutz Buschkow.

Es war die vierte Medaille für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) bei den Titelkämpfen in der ukrainischen Hauptstadt. Bereits am Dienstag hatte Punzel mit Lou Massenberg (18) Silber im Mixed-Synchronwettbewerb vom 3-Meter-Brett gewonnen.

Karl Schöne (17) und Tom Waldsteiner (17) hatten am früheren Donnerstag bei ihrem EM-Debüt eine Medaille verpasst. Die beiden Nachwuchsathleten des DSV erreichten im Synchronwettbewerb vom Turm den fünften Platz. Gold ging an das russische Duo Alexander Belewzew und Nikita Schleicher, Silber an Oleg Serbin und Olexi Sereda aus der Ukraine. Die Silbermedaillengewinner von 2018 in Glasgow, Matthew Dixon und Noah Williams aus Großbritannien, sicherten sich Bronze.

In den olympischen Einzeldisziplinen können die Europameister in Kiew für ihren nationalen Verband jeweils einen Startplatz für Tokio 2020 sichern - es sei denn, sie haben dies wie Punzel und Patrick Hausding (Berlin) mit ihren Finaleinzügen vom 3-m-Brett bei der WM bereits getan. Im Vorjahr hatten die deutschen Athleten bei der EM im Rahmen der European Championships insgesamt achtmal Edelmetall gewonnen. (sid)

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