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DSC-Frauen stehen im Viertelfinale

Die Dresdner Volleyballerinnen gewinnen auch das Rückspiel in Rumänien und müssen in der nächsten Runde noch weiter reisen.

Nikola Radosova ist die punktbeste DSC-Spielerin.
Nikola Radosova ist die punktbeste DSC-Spielerin. © Robert Michael

Die Europatournee geht weiter. Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben das Viertelfinale im Challenge-Cup erreicht. Sie entschieden am Mittwoch das Rückspiel bei Stiinta Bacau mit 3:1 (25:21, 25:19, 25:27, 25:14) für sich. Im Hinspiel hatten die DSC-Frauen mit 3:0 gesiegt. Mit dem Gewinn des zweiten Satzes in Rumänien stand die Qualifikation für die nächste Runde im dritthöchsten kontinentalen Vereinswettbewerb fest. Punktbeste DSC-Spielerin war Nikola Radosova mit 15 Zählern.

„Es war erneut ein tolles Auswärtsspiel meiner Mannschaft“, sagte DSC-Trainer Alexander Waibl. „Wir haben früh das Weiterkommen gesichert und konnten anschließend einige Spielerinnen ein bisschen schonen und dafür anderen Mädels Einsatzchancen auf internationalem Parkett geben. Das haben alle sehr gut gelöst“, sagte er. „Wir haben wieder sehr gut Block- und Feldabwehr gespielt. Ich habe mich auch gefreut, dass wir nach dem verlorenen dritten Abschnitt im vierten Durchgang sehr stabil agiert haben.“

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Gegner im Viertelfinale ist der griechische Erstligist AO Thiras Santorini, der sich im Achtelfinale gegen Kanti Schaffhausen durchsetzte. Klar ist, dass der DSC in der Woche nach dem deutschen Pokalfinale in Mannheim erst auswärts antreten muss. Offen ist noch, wann genau. Die Mannschaft ist auf der Insel Santorin, im Süden der Kykladen, beheimatet und trug seine Europapokal-Heimspiele bisher immer dienstags aus. In diesem Fall wäre das der 18. Februar. „Bleibt das so, sieht es derzeit so aus, als könnten wir nicht pünktlich dort sein. Auf die Insel fliegt auch nicht jeden Tag ein Flugzeug“, sagte DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann. Daher haben die Dresdner über den deutschen beim europäischen Verband um eine Verlegung auf mindestens Mittwoch gebeten – Ergebnis offen. „Wir müssen eine Sonderlösung finden“, sagte sie. (ald/SZ)