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Sport

DSC-Frauen erzwingen Entscheidungsspiel

Die Dresdner Volleyballerinnen können nach einem Nervenkrimi am Sonnabend zu Hause ins Halbfinale einziehen.

© Wolfgang Birkenstock

Dresden. Was für eine Nervenschlacht. Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben ein drittes Entscheidungsspiel im Play-off-Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft erzwungen. Die im belgischen Maaseik ausgetragene zweite Partie gegen Aachen gewannen die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl am Mittwochabend mit 3:2 (16:25, 25:22, 28:26, 23:25, 16:14).

Der erste Tiebreak, den das DSC-Team in dieser Saison für sich entscheidet. Damit revanchierte sich der fünffache deutsche Meister für die 2:3-Niederlage im Hinspiel in Dresden. In der dortigen Margon-Arena steigt nun am Samstag, 16.10 Uhr, das entscheidende dritte Spiel. Die Partie musste nach Belgien verlegt werden, weil die angestammte Heimarena von Aachen für die Play-off-Anforderungen der Volleyball-Bundesliga mit acht Metern Höhe um einen Meter zu niedrig ist. Die Dresdnerinnen retteten sich mit dem Herzschlagfinale vorerst vor dem Gau. Ein Aus im Viertelfinale hätte in der Endabrechnung der K.-o.-Runde Rang fünf bedeutet.

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Doch nach einer vor allem kämpferisch überzeugenden Vorstellung verlängern die Sächsinnen ihre Saison – zumindest für ein Spiel. Gelänge am Samstag der Sprung ins Halbfinale, hätten die Dresdnerinnen dort gegen Schwerin nichts mehr zu verlieren.

Das hatte auch Waibl nicht. Er nahm bereits im ersten Satz die indisponierten Amanda Benson und Sasa Planinsec vom Feld und brachte Ersatzlibero Michelle Petter und die erst 18-jährige Camilla Weitzel – alles richtig gemacht. Die Mittelblockerin wurde zur wertvollsten Spielerin gewählt. Dass der DSC im fünften Satz die Nerven behielt, ist auch Mareen von Römer zu verdanken. Die Zuspielerin rief ihre Kolleginnen nach dem 1:0 für Aachen noch mal zu sich. Für diese Spielverzögerung sah das Team die Rote Karte, was mit einem weiteren Punkt für die Gastgeberinnen einherging. Das Risiko lohnte sich.

„Ich bin stolz auf mein Team, dass wir mit vielen Emotionen ein nicht perfektes Spiel so gewinnen konnten. Wir haben mithilfe aller Spielerinnen haarscharf überlebt. Das wird uns Rückenwind für Samstag geben“, sagte Angreiferin Lena Stigrot.

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