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DSC-Frauen verlieren Saisonauftakt

Die Volleyballerinnen sind anfangs zu nervös. Potsdam ist der erwartet schwere Gegner und der Dresdner Trainer trotz der Niederlage nicht unzufrieden.

Zu früh gefreut: Die Dresdner Volleyball-Frauen unterliegen Potsdam beim Start in die Bundesliga.
Zu früh gefreut: Die Dresdner Volleyball-Frauen unterliegen Potsdam beim Start in die Bundesliga. © kairospress/Thomas Kretschel

Dresden. Es ist kein Drama, aber doch ärgerlich. Die Dresdner Volleyballerinnen sind mit einer Niederlage in die neue Saison gestartet. Die Mannschaft von Alexander Waibl unterlag am Samstagabend Potsdam mit 1:3 (23:25, 22:25, 25:20, 22:25). „Für die Mädels hätte ich mir einen brillanten Auftakt gewünscht. Es ist nicht schön, aber auch nichts, was mich auf den Boden haut. Ich habe das Potential meiner Mannschaft gesehen. Wir müssen weiter gut arbeiten. Dann wird das schon“, sagte der DSC-Trainer.

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Waibl sprach im Vorfeld von einem „ersten guten Gradmesser“ – und als der erwies sich der Gegner auch. Der Meisterschaftsdritte der vergangenen Saison hat sich ordentlich verstärkt, unter anderem mit der US-amerikanischen Diagonalangreiferin Brittany Abercrombie, einer Linkshänderin, sowie ihrer Landsfrau und Zuspielerin Valerie Nichol, die von 2015 bis 2017 in Stuttgart die Bälle verteilte.

In der mit 2.900 Zuschauern fast ausverkauften Margon-Arena war beim DSC deutlich die Anfangsnervosität zu spüren, insbesondere bei der neu verpflichteten Diagonalangreiferin Milica Kubura. Die Serbin, die mit 18 Zählern punktbeste DSC-Spielerin war, ließ dann hin und wieder aufblitzen, welch kraftvollen Armzug sie hat. Sie ist also eine echte Verstärkung für den Klub. „Es hilft schon, wenn man zu Beginn auswärts spielt“, sagte Waibl und fasste das Ergebnis so zusammen: „Unterm Strich waren wir im Angriff nicht stark genug.“

Schon am Donnerstagabend hatte es in der Bundesliga eine große Überraschung gegeben. Vize-Meister Schwerin unterlag Aachen in fünf Sätzen.