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Dresdens Kapitän fällt bis Saisonende aus

Mareen von Römer fehlt den Volleyball-Frauen des DSC länger als erwartet. Der Verein braucht deshalb schnell Ersatz - und findet eine nahe liegende Lösung.

Im Sommer 2019 war Mareen von Römer noch optimistisch. Doch eine Lungenentzündung macht der Kapitänin der Dresdner Volleyballerinnen schwer zu schaffen.
Im Sommer 2019 war Mareen von Römer noch optimistisch. Doch eine Lungenentzündung macht der Kapitänin der Dresdner Volleyballerinnen schwer zu schaffen. © Archiv: Thomas Kretschel

Dresden. Seit Mitte Oktober müssen die Dresdner Volleyballerinnen schon auf Mareen von Römer verzichten. Doch die Hoffnung, dass die 32-Jährige in dieser Spielzeit noch einmal ins Spielgeschehen eingreifen könnte, war vergebens. Nach ihrer vor drei Monaten diagnostizierten Lungenentzündung ist eine Rückkehr ins Mannschaftstraining für den Kapitän des DSC nach wie vor nicht möglich. Der Körper der Zuspielerin sei zu geschwächt, teilte der Verein am Dienstag mit.

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„Wer Mareen kennt, weiß dass sie alles daran setzt, wieder fit zu werden. Leider dauert das erheblich länger als ursprünglich gedacht. Ich bin mir sicher, dass sie diese bittere Situation meistern wird, rechne aber in der laufenden Saison nicht mehr mit ihr“, erklärt Cheftrainer Alexander Waibl in der Mitteilung des Klubs.

Noch länger kann das Team den Ausfall der ersten Zuspielerin aber nicht verkraften, weshalb nun nach einer Lösung gesucht wurde, mit der die Lücke geschlossen werden. Gefunden wurde die im eigenen Nachwuchs. Die 17-jährige Sarah Straube vom VC Olympia rückt nun endgültig in die Mannschaft der 1. Bundesliga auf.

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Laut Waibl habe es zwar "ein paar interessante Möglichkeiten auf dem Transfermarkt" gegeben, der 51-Jährige glaubt aber an das Potential von Straube und will ihr die Chance geben. "Es wird eine große Herausforderung, Schule und Sport zu vereinbaren, aber ich denke, dass wir das hinbekommen.“

Die gebürtige Suhlerin trainiert seit Anfang August mit der Erstliga-Mannschaft und lief bereits in Pflichtspielen für den Dresdner SC auf. Allerdings hatte Straube auch weiterhin Einsätze für das Zweitliga-Team. (SZ)