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Sport

DSC hilft sich mit Trikot-Auktion

Dresdens Volleyballerinnen versteigern inmitten der Corona-Krise ihre Erfolgstrikots. Die erzielte Summe überrascht sogar den Verein.

Den Pokalsieg vom 16. Februar hat der Dresdner SC jetzt noch einmal veredelt. Bei einer Versteigerungsaktion für die Trikots generierte der Klub über 6.000 Euro.
Den Pokalsieg vom 16. Februar hat der Dresdner SC jetzt noch einmal veredelt. Bei einer Versteigerungsaktion für die Trikots generierte der Klub über 6.000 Euro. © Lutz Hentschel

Dresden. Die Volleyballerinnen vom deutschen Pokalsieger Dresdner SC haben mit einer originellen Trikot-Aktion zusätzlich Geld eingenommen. Angesichts der finanziellen Nöte aufgrund der wegen der Corona-Pandemie abgebrochenen Saison ist das ein willkommener Zusatz. Der DSC stellte die Original-Pokalsieger-Shirts inklusive Autogramm der jeweiligen Spielerin für zehn Tage auf die Internet-Plattform ebay zur Versteigerung aus.  Eine Idee, die Fans und Sponsoren offenbar gleichermaßen begeisterte. 

Die Trikots von Mareen von Römer, Lenka Dürr, Lena Stigrot und Sarah Straube gingen bereits wenige Minuten nach Auktionsstart per Sofortkauf in Höhe von jeweils 500 Euro über den virtuellen Ladentisch. Angesichts des unverhofften Ansturms stellte der DSC auch noch die Europapokal-Trikots des Quartetts zur Verfügung. Diese Auktion lief bis Freitagabend noch bei ebay - somit kamen noch einmal 2.271 Euro dazu. 

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Die Auktion für die anderen Erfolgs-Dresse lief bis Donnerstagabend und brachte insgesamt exakt 6.259,27 Euro ein. Der Erlös kommt nun dem Verein und der Nachwuchsförderung zugute. Insgesamt konnte der DSC durch diese Eigeninitiative 8.530,27 Euro einnehmen. „Wir sind überwältigt von der Unterstützung. Es hat uns völlig überrascht, als nach wenigen Minuten die ersten vier Trikots per Sofortkauf nicht mehr verfügbar waren“, freut sich DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann und fügt an: „Der Zuspruch unserer Fans, Sponsoren und der Öffentlichkeit spendet uns in dieser schwierigen Situation sehr viel Mut. Das ist außergewöhnlich und für uns auch ein Ansporn, weiter hart zu arbeiten.“

Zum Vergleich: Als Antrittsprämie für das Pokalfinale erhielt der Klub von der Volleyball-Bundesliga lediglich 5.000 Euro. Das höchste Gebot wurde für das Pokalshirt der slowakischen Nationalspielerin Nikola Radosová abgegeben. Deren Trikot und das der 19-jährigen Mittelblockerin Camilla Weitzel  erzielten jeweils über 500 Euro. 

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